Simyo: Kostengrenze ab 39 Euro pro Monat

Als o2 seinerzeit den Kostenairbag von 45 Euro einführte, zeigte sich der Provider in einer verbraucherfreundlichen Vorbildrolle. Dementsprechend zogen weitere Unternehmen nach und führten ebenfalls eine Kostenobergrenze ein; so jetzt auch die E-Plus-Marke simyo, die ihre Grenze bei 39 Euro pro Monat zieht. Gespräche, die darüber hinaus kosten würden, werden nicht berechnet – der Verbraucher zahlt höchstens 39 Euro. Auch blau.de folgt jetzt dem Beispiel.

Simyo nennt das Ganze “Kostenstopp” und rechnet dabei wie gehabt neun Cent pro Gesprächsminute und pro SMS in alle Netze ab. Das mobile Surfen kostet auch weiterhin 24 Cent pro MByte. Eingeschlossen sind sämtliche deutsche Netze, ausgeschlossen hingegen Roaminggebühren, die für Telefonate im Ausland anfallen, Premium- sowie Servicerufnummern. Außerdem gilt, dass mit dem Buchen des Kostenstopps Datenverbindungen gedrosselt werden. Wer die komplette Bandbreite nutzen will, ist gezwungen, ein Datenpaket mit 1 GB für 9,90 Euro monatlich hinzu zu buchen.

Der Kostenstopp muss bei simyo einmal aktiviert werden, was kostenfrei ausgeführt wird. Ab dem 1. November gilt der Tarif für Neukunden automatisch. Blau.de wird ebenfalls diese Grenze einführen, hier heißt es dann Kostenschutz, die restlichen Konditionen sind identisch mit dem Angebot von simyo.

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