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Nokia gibt Symbian Carla auf, Belle FP2 scheint das letzte Symbian zu sein

Die Verkaufszahlen von Nokias Symbian Geräten ist drastisch eingestürzt im letzen Vierteljahr und nun hat Nokia Italien auch noch gesagt, dass das Update auf Symbian Carla, das dritte große Update nach Anna und Belle, aufgegeben wurde und wohl nicht mehr erscheinen wird. Zumindest hat das angeblich Nokias Produkt Manager Mathias Fiorin gesagt. Dies behauptet Nokialino, eine italienische Nokia Fan Seite die diese Information direkt von Fiorin haben wollen.

Bis die Finnen diese Aussage nicht bestätigen, würde ich dieser Info nicht das größte Vertrauen schenken. Doch wenn das stimmt, verschwindet Symbian schneller von der Bildfläche als erwartet. Es ist unklar, ob es einen direkten Zusammenhang zwischen den schlechten Verkaufszahlen und der Updatepolitik gibt, doch egal wie man es dreht, dass letzte Update der “burning platform” wird wohl das Nokia Belle Feature Pack 2 sein.

Das ist alles was wir haben, anstatt von Carla und vermutlich werden auch einige der Verbesserungen noch in das Feature Pack 2 einfließen, dennoch können die Änderungen nicht so gravierend sein, wenn man auf ein komplettes Update verzichtet.

Wenn es um die Zukunft von Symbian geht, liegt die letzte Hoffnung wohl bei dem angekündigten Update mit dem Namen Donna. Dieses sollte 720p Displays und Dual Core Prozessoren unterstützen und Nokias alte Plattform noch etwas nach vorne bringen. Doch wie es aussieht hat sich der Fokus komplett auf Windows Phone verlagert.

Was haltet ihr von der Entscheidung? Sollte Nokia weiter an Symbian arbeiten?
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Nokia wird in diesem Jahr voraussichtlich noch weitere Symbian-Smartphones veröffentlichen

So wie es scheint, wird Nokia noch in diesem Jahr gleich fünf neue Smartphones mit dem Betriebssystem Symbian auf den Markt zu bringen. Gestern schon konnten wir einen ersten Blick auf die soeben veröffentlichten ersten Bilder des Nokia N5 werfen. Von den weiteren vier Modellen, die Nokia auch noch in der Lade hat, sind bis jetzt aber nur Beschreibungen und die Namen bekannt, unter welchen sie entwickelt und gebaut werden sollen.

Die vier Symbian-Modelle neben dem N5 heißen Nokia Helen, Nokia Zeta, Cindy und Fate. Spekuliert wird zur Zeit schon, ob die neuen Modelle, inklusive dem N5, schon mit dem nächsten Update von Symbian, namens Belle, bestückt sein werden. Beim N5 ist sich die Expertengemeinde noch nicht sicher, ob es nun mit dem derzeit aktuellen Update Anna oder doch schon mit dem nächsten Symbian-Update kommen wird. Symbian Anna wurde erst vor wenigen Wochen vorgestellt und ist auch schon auf den neuen Geräten, die Nokia seitdem für den Marktstart vorbereitet, bzw. die derzeit schon im Handel erhältlich sind, installiert.

Wie auch schon bekannt ist, wird das Nokia Helen, mit dem Beinamen Nokia 701, das Nokia C7 ersetzen. Die Beschreibungen der Geräte liegen schon vor, und aus diesen geht hervor, dass etwa das Nokia Helen einen 1 GHz schnellen Prozessor erhalten wird, mit einer 8-MP-Kamera ausgestattet ist, einen 3,5 Zoll großen Touchscreen erhält und mit Symbian Belle laufen soll. Das Zeta, unter dem Namen Nokia 700 konzipiert, wird das dünnste unter den neuen Smartphones der finnischen Firma werden. Es erhält ebenfalls einen 1GHz schnellen Prozessor, wird aber einen 3,2 Zoll großen AMOLED-Touchscreen erhalten und mit einem NFC-Chip ausgestattet sein.

Über das Modell Cindy, auch bekannt unter dem Namen Nokia 600 ist bis jetzt bekannt, dass es für die Jugendliche Käuferschicht gebaut werden soll. Es wird preislich attraktiv gestaltet werden und jede Menge an Unterhaltungs-Apps vorinstalliert haben. Auch im Cindy wird ein 1 GHz-Prozessor stecken und es soll einen 3,2 Zoll großen AMOLED-Touchscreen erhalten. Bei der Kamera setzt Nokia auf eine Auflösung von 5-MP. Last but not least wird das Fate, das Nokia 500 wird wohl ein Einsteigersmartphone sein, denn darüber ist nur bekannt, dass es einen 1 GHz-Prozessor, wie die anderen Modelle auch, und eine 5-MP-Kamera bekommt. Viel mehr ist darüber noch nicht preisgegeben worden.

Wann genau die neuen Modelle von Nokia vorgestellt werden, kann auch noch nicht gesagt werden. Klar ist bis jetzt, dass die Konzepte für die neuen Smartphones bereits bestehen und dass Nokia sich bemüht, die Modelle noch in diesem Jahr in den Handel zu bringen.

Nokia präsentiert drei neue Symbian-Smartphones

Gleichzeitig mit der Vorstellung des neuen N9, das bekanntlich mit dem Betriebssystem MeeGo ausgestattet sein wird, stellte der finnische Hersteller Nokia auch noch drei weitere Smartphones der Mittelkasse vor, die mit Symbian als Betriebsversion laufen werden.

Diese drei neuen Symbian-Smartphones stammen allesamt aus der C2-Serie. Zum Einen ist hier das C2-02, das C2-03 und das C2-06 präsentiert worden. Alle drei neuen Symbians sind auch für den etwas leichteren Geldbeutel geeignet, und eben nicht im Highend-Sektor angesiedelt. Mit dem N9 hat Nokia in der Vorstellungsreihe um die neuen Modelle mit Sicherheit den größten Werbeaufwand betrieben, doch auch die kleinen Allrounder aus der C2-Serie können sich durchaus sehen lassen.

Ausführliche technische Details waren zu den einzelnen C2-Modellen zwar noch nicht bekannt gegeben worden, doch soweit Nokia es bei der Präsentation schon verkündete, soll das C2-02 und das C2-03 preislich unter 80 Euro angesiedelt sein. Beide Geräte verfügen über eine Slide-Out-Tastatur und einen Touchscreen. Bei der Kamera ging Nokia bei den beiden Modellen auch ein wenig auf Sparkurs. Ist der Nutzer von Nokia-Smartphones es im Allgemeinen doch gewöhnt, mit einer überdurchschnittlichen Kamera verwöhnt zu werden, hat man sich bei den beiden Modellen für eine 2-MP-Kamera entschieden.

Über das dritte neue Modell im C2-Bunde ist leider bis dato noch fast gar nichts bekannt. Nokia kündigte während der Präsentationsveranstaltung aber an, dass man alle drei Modelle aus der C2-Reihe schon ab dem dritten Quartal – also ab Herbst – in den Läden anbieten wird. Das erste neue Modell soll es angeblich sogar bereits in mehreren farblichen Gestaltungen und Ausführungen ab dem Juli geben.

EU friert Förderungsgelder für Symbian-Projekt ein

Seit November 2010 unterstützt die europäische Union ein Förderprojekt für das Nokia-Betriebssystem Symbian. Ursprünglich wollte man damit erreichen, dass es auch auf europäischer Seite einen Gegenpart zu den US-Systemen Android und iOS gibt. Vor wenigen Monaten kündigte Nokia aber selbst an, dass man das eigene System nicht mehr länger aufrecht erhalten wolle.
Nun hat auch die zuständige EU-Kommissarin ihre Konsequenzen gezogen, und die weiteren Förderungen abgesagt.

Noch vor ein paar Monaten schwärmte man bei der EU in den allerhöchsten Tönen von Nokias Betriebssystem Symbian und stellte es als “einzigartige Technologie” dar und präsentierte es auch als wesentlichen und wichtigen Faktor europäischer Software-Entwicklung. Damit ist jetzt aber Schluss, denn wie nun zu Erfahren war, soll die zuständige EU-Kommissarin Neeli Kroes per Twitter-Nachricht bekannt gegeben haben, dass man die Fördergelder für die Unterstützung des Symbian-Projekts eingefroren habe.

Dabei geht es hier um nicht unwesentliche Summen, denn wie seit dem November 2010 bekannt ist, wollte die EU ursprünglich etwa 22 Millionen Euro in das Projekt investieren. Kroes nannte den Grund für den plötzlichen Sinneswandel allerdings nicht. Der Grund liegt aber für viele Experten mehr als glasklar auf der Hand, denn nachdem Nokia dem eigenen System mehr oder weniger den Todesstoß verpasst hatte, sah auch die EU wohl kaum mehr eine Veranlassung, weitere Gelder in die Weiterentwicklung und Bewerbung des Systems zu investieren.

Edles Luxus-Nokia Smartphone mit Goldauflage vorgestellt

Smartphones der Luxusklasse gibt es viele und in der Regel veredeln und werten auch Unternehmen, wie etwas die bekannte Luxusmarke Vertu Smartphones bekannter Hersteller dadurch auf, dass sie das Gerät einfach durch ein neues, edleres Material ersetzen.

Im vorliegenden Fall hat sich aber der finnische Handy-Hersteller Nokia persönlich um ein Luxusmodell aus den eigenen Reihen gekümmert und stellte kürzlich das Oro vor. Oro ist die italienische Bezeichnung für Gold. Nokia verwandelte eines seiner Spitzenmodelle, das C7, durch den Einsatz eines hochwertigen Metallrahmens und einer Kameraeinfassung aus 18 karätigem Gold in eines dieser Luxusmodelle.

Nokia verpasste dem Modell C7 eine Rückabdeckung aus handgegerbtem Leder, verblendete die Frontseite mit Kunststoff. Verfügbar sind die Modelle in zwei Ausfertigungen mit weißen oder auch schwarzen Verblendungen. Passend dazu ist die Lederrückseite in schwarz, oder auch beige eingefärbt.

“Unser Ziel war es, das beste verfügbare Material zu verwenden. Das Handy ist mit 18-Karat-Gold überzogen, das gegen Kratzer resistent ist. Das leder ist von besonderer schottischer Qualität. Die Home-Taste besteht aus echtem Saphirglas, das achtmal so widerstandsfähig ist wie normales Glas”, meinte dazu der Chef-Designer Robert Lihou.

Nicht nur die Außenansicht des neuen Nokia-Luxus-Boliden kann sich sehen lassen. Auch auf die inneren Qualitäten legte Nokia beim Oro besonders großen Wert. So hat man sich etwa für das neu überarbeitete Betriebssystem Symbian Anna entschieden. Das AMOLED-Display ist 3,5 Zoll groß und das C7 Oro unterstützt HSPA und WLAN. Die 8-MP-Kamera auf der Rückseite des Gerätes ist nicht nur mit Gold umrahmt, sondern kann auch Videos im Format 720p aufnehmen.

Verfügbar wird das Designerstück voraussichtlich ab dem 3. Quartal sein. Nach Angaben Nokias wird es in Europa, in China und auch im mittleren Osten in den Handel kommen. Auch über einen Preis hat sich Nokia schon geäußert, der bei etwa 800 Euro für das Luxus-Smartphone liegen soll.

Konzept für neues Nokia N8-01-Smartphone mit High End-Ausstattung liegt vor

Nokia wird sich nicht mehr sehr lange mit dem eigenen Betriebssystem Symbian beschäftigen. Die Hinwendung zu Microsofts Betriebssystem Windows Phone 7 ist seit Monaten beschlossene Sache und dementsprechend hat man die Weiterentwicklung des offenen Betriebssystems schon längst an eine andere Firma ausgelagert. Dennoch hat der finnische Konzern versprochen, weiter an Symbian zu arbeiten und hat vor wenigen Tagen erst ein Update unter der Bezeichnung Symbian Anna herausgebracht.

Auch gab Nokia vor Wochen schon an, dass man trotz der Allianz mit dem amerikanischen Software-Riesen Microsoft bis zum Jahresende noch einige Smartphones mit Symbian auf den Markt bringen wolle. Ein begeisterter Nokia-Fan hat nun ein Konzept für eine Weiterentwicklung des legendären Nokia N8 mit der Bezeichnung Nokia N8-01 entworfen und vorgestellt, das über den Blog Mynokiablog.com veröffentlicht wurde. Diesem Konzept zufolge ist es auf Basis des Betriebssystems Symbian in der Version PR3.0/Belle aufgebaut und bietet eine absolute High End-Ausstattung, die allerdings keineswegs unrealistisch ist.

Des Erfinders Idee ist es, dem Mobiltelefon einen 4 Zoll großen CBD-Super-AMOLED-Touchschreen mit Dragontail-Glas zu verpassen. Der Bildschirm selbst soll bis zu 16 Millionen Farben unterstützen und eine qHD-Auflösung von 540×960 Bildpunkten liefern. Im Inneren des noch nur auf dem Reißbrett bestehenden Smartphones soll zudem ein Dual Core-Prozessor mit jeweils 1,2 GHz takten. Der Designer stellt sich weiters vor, dass der interne Speicher des Smartphones eine Größe von 32 GB haben soll, und das mittels microSD-Karten um nocheinmal 32 GB erweiterbar ist.

Das Highlight des konzipierten Nokia N8-01 ist allerdings seine Hochleistungskamera. Ohnehin sind die Kameras in den Nokia-Smartphones von überragend guter Qualität, und dieses neue Modell könnte eine 16-MP-Kamera erhalten, die mit Autofokus und Carl Zeiss-Optik und einem Xenon-Blitz versehen ist. Diese Kamera wäre auch fähig, Videos in HD-Qualität aufzunehmen.

Kommt das sagenhafte Nokia N9 mit Meego-Betriebssystem nun doch schon im Sommer?

Zu Beginn dieses Jahre sah es noch so aus, als ob Nokias erstes Meego-Phone, das Nokia N9, niemals auf den Markt kommen werde. Nach der Besiegelung der Allianz mit dem IT-Riesen Microsoft erteilte man von der Nokia-Zentrale aus, den eigenen Betreibssystemen Symbian und dem Meego-System vorerst einmal eine klare Absage.

Dann hieß es wiederum, dass man sich weiterhin um das eigene Betriebssystem Symbian kümmern werde, dass es aber keine Neuauflage des Systems, sprich eine weitere Version geben werde, dass man das System selbst aber noch einige Zeit weiterführen werde, bis die Entwicklung mit dem von Microsoft konzipierten Windows Phone 7 spruch- und marktreif sei. Bis dahin will man sich von Seiten Nokias aber noch bis ins nächste Jahr hinein Zeit lassen.

Dem Meego-System räumte man hingegen kaum weitere Chancen des Überlebens ein, regnete es doch auch von Seiten zahlreicher Experten und Analysten heftigste Kritik gegen einen möglichen Einsatz des Betriebssystems. Mancher Experte sparch gar von der “Peinlichkeit des Jahres”, im Zusammenhang mit Meego in vorliegender Form.

Nun berichtet die Technikseite des Branchen-Magazins Wirelessgoodnes.com, dass das Nokia N9 doch unter dem Namen “RM-680″ bei der amerikanischen Zulassungsbehörde FCC aufgetaucht sei.
Und auch über die soziale Plattform Twitter wurde von der Produktionsfirma Arguelles Pictures gepostet, dass die Dreharbeiten zum einem neuen Werbeclip für das “Nokia N950″ in Auftrag gegeben worden seien, und dabei soll es sich, so spekulieren auch zahlreiche Blogger bei Mynokiablog.com, eindeutig um das N9 handeln.

In der Twitternachricht von Arguelles Pictures hieß es weiter, dass das N950 noch in diesem Sommer auf den Markt kommen soll.
Aus den Unterlagen der amerikanischen Zulassungsbehörde FCC geht auch hervor, dass das N9 sowohl das GSM-Netz, als auch den WCDMA-Standard unterstützen soll. Leider sind bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Detailinformationen über das Nokia N9 bekannt und jegliche Information basiert nur auf Gerüchten, doch soll es diesen zufolge mit einer Volltastatur ausgestattet sein, die ausziehbar ist, und über einen mindestens 4,2 Zoll großen Touchscreen.

Auch über den Einsatz eines 1,2 GHz-Atom-Prozessors von Intel und einen internen Speicher von 64 GB, und einen 768 Megabyte Arbeitsspeicher wird derzeit heftigst diskutiert. Ob das Nokia N9 mit Meego-System tatsächlich schon im Sommer auf den Markt kommt, konnte von Seiten des Unternehmens allerdings noch in keinster Weise bestätigt werden.

Konzept-Smartphones von Nokia X10 und Nokia W10 vorgestellt

Auf dem Nokia Fanblog Mynokiablog.com wurden heute gleich zwei Konzepte für neue Nokia-Smartphones vorgestellt. Die Geräte wurden von Nando Sang Putra entworfen. Die beiden Geräte, die unter den Namen Nokia X10 und Nokia W10 entwickelt werden unterscheiden sich dabei im Wesentlichen nur durch die unterschiedlichen Betriebssysteme, die auf ihnen installiert werden.

So wird das X10 mit Nokias Eigenentwicklung Symbian laufen, während das W10 mit Windows Phone 7.5 laufen wird. Im Aufbau, dem Design und auch den technischen Details werden die beiden Smartphones ansonsten kaum Unterschiede aufweisen.

So wurde auch bekannt, dass sie einen 4,5 Zoll großen Super-AMOLED-Bildschirm mit einer Auflösung von 1280×720 Pixel bekommen werden. Darüber hinaus wird das Display aus widerstandsfähigem Dragontail-Glas bestehen. Auf der Vorderseite der Smartphones wird eine 5 MP-Kamera eingebaut sein, die von einem Xenon Blitz begleitet wird und auf der Rückseite wird es eine 15 MP-Kamera mit Carl Zeiss-Optik und gleich zwei Xenon-Blitzen geben. Diese Kamera wird auf fähig sein, 30 Bilder pro Sekunde zu schießen und auch Videos in Full-HD aufzunehmen.

In beiden Smartphones wird jeweils ein superstarkter 2 GHz-Quad Core-Prozessor laufen, dem zwei Gigabyte an Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Die inneren Speicher der Geräte wird 32 GB groß sein, und die Smartphones werden bis zu 64 GB mittels microSD-Karten erweiterbar sein. Für die passende Energieversorgung soll ein 2000mAh starker Lithium-Ionen-Akku sorgen.

Leider ist noch nicht bekannt, ab wann diese Geräte in den Handel kommen werden, respektive wie schnell ihre Umsetzung voranschreiten wird, und auch über einen möglichen Preis für die – angesichts der Ausstattungsmerkmale durchaus als Traumphones zu bezeichnende Smartphones – wurde noch nicht gesprochen.

Nokia stellt N8 für Frauen mit Symbian Anna vor

Farbenfroh geht es bei Nokia in die nächste Runde. Am Montag stellte der Konzern ein neues Modell aus der N8-Reihe vor, das sich von den vorhergehenden Modellen im Wesentlichen durch sein Grafik-Thema, sein pinkes Interface und sein pinkes Cover unterscheidet.

Nokia hat sich absichtlich diese schrille Farbe für sein neues Modell überlegt, weil es tatsächlich auf die Gruppe der Damen als potenzielle Käuferinnen abzielt. Deshalb hat es nicht nur ein lilafarbenes Cover verpasst bekommen, sondern auch noch eine pinkfarbene Uhr und obendrein noch eine vorinstallierte App, die einen direkten Zugang zur Modeseite Elle liefert. Etwas kitschig, könnte man vermuten, aber hinter dem Konzept Nokias verbergen sich noch weitere Überlegungen. Denn das Thema Pink Diva lässt den Hersteller auch bei den wirtschaftlichen Überlegungen nicht aus. Schließlich wird auch bei den Smartphones die weibliche Käuferschicht immer interessanter für die Hersteller, denn laut den neuesten Studien sind mittlerweile mehr Frauen als Männer an neuen Technologien und HighEnd-Geräten interessiert als noch vor 2 Jahren.

Technisch ist das neue Nokia N8 gleich ausgestattet wie das schon auf dem Markt befindliche, nur kommt das Neue schon mit dem überarbeiteten Betriebssystem Symbian Anna einher. Symbian Anna wurde erst vor wenigen Tagen präsentiert und besticht durch eine völlig überarbeitete Startseite und durch neue Funktionen auf dem Interface.
Erwähnenswert ist noch, dass auch das neue N8 eine 12 MP-Kamera verbaut haben wird, die mit Carl Zeiss Objektiv ausgestattet ist, und Bilder in höchster Qualität zu produzieren verspricht. Preislich liegt für das Modell kein Vorschlag vor, aber es ist anzunehmen, dass es zum selben Preis wie das noch im Handel befindliche N8 angeboten wird.

Nokia schob Betriebssystem Symbian an Accenture ab

Nun ist es in der Zentrale des finnischen Riesen Nokia zu einer endgültigen Entscheidung betreffend des eigenen Betriebssystems Symbian gekommen. Nokia überträgt die Verantwortung für das Smartphonesystem der Unternehmensberatungsgesellschaft Accenture. Mit diesem Schritt werden um die 3000 Mitarbeiter von Nokia zu Accenture wechseln und rund 4000 Mitarbeiter werden ihren Arbeitsplatz verlieren.

Wie Accenture ankündigte, wolle man etwa 3000 ehemalige Nokia-Angestellte übernehmen, die weiterhin an dem Betriebssystem Symbian arbeiten werden, das nun in Zukunft von Accenture aus betreut werden wird. Das Unternehmen ist in 120 Ländern dieser Erde ansässig und ist spezialisiert auf Unternehmensberatung und Outsourcing. Insgesamt sind 215.000 Mitarbeiterinnen weltweit bei dem Beratungskonzern beschäftigt.

Accenture teilte in diesem Zusammenhang auch mit, dass man sich künftig auch der Software und Dienste für Nokias Windows Phone 7 widmen wolle. Erst kürzlich ließ Nokia anklingen, dass man sich nicht länger mit Symbian als Open Source auseinander setzten wolle, doch bis zum Jahr 2015 noch an die 150 Millionen Geräte mit dem eigenen Betriebssystem auf den Markt bringen wolle. Erst danach, bzw. im sanften Übergang wolle man mit den neuen Geräten auf Microsofts WP7 umsteigen.

Auch die Verkleinerung der Belegschaft war ein angestrebtes Ziel des finnischen Konzerns und daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Nokia nun ankündigte, dass etwa 4000 Mitarbeiter bis zum Jahresende 2012 das Unternehmen verlassen werden müssen. Alleine in Finnland wolle man sich von mehr als 1400 Angestellten trennen, hieß es.

Von der Entlassungswelle sind am stärksten jene Mitarbeiter betroffen, die sich mit Symbian und MeeGo auseinander gesetzt haben. Offen wird auch über eine Zusammenlegung der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen gesprochen. Sie sollen künftig an ein und demselben Standort positioniert sein. Hier will man sogar neue Mitarbeiter einstellen, um Smartphones auf Basis von WP7 weiterzuentwickeln.

Als kleinen Trost für all jene, die ihren Job bei Nokia gefährdet sehen, teilte der Konzern mit, dass man die Angestellten bei ihrem Weg einen neuen Job zu finden tatkräftig unterstützen wolle und auch die bereits entlassenen Mitarbeiter noch bis zum Jahresende bezahlen wolle.