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Apple und Google löschen Apps

Flappy Bird ist vielen Smartphone Besitzern weiterhin ein Begriff. Der Entwickler mahnte schon öfter, es aus den Stores entfernen zu lassen und immer wieder gab er nach. Vor wenigen Tagen machte er ernst und lies Flappy Bird nun doch aus den App Stores entfernen. Der Entwickler gab als Motiv an “Flappy Bird wurde entwickelt, um in ein paar Minuten gespielt zu werden, während man entspannt ist. Aber es wurde ein süchtig machendes Produkt. Ich denke, es ist zum Problem geworden. Und um das Problem zu lösen, ist es das Beste, Flappy Bird offline zu nehmen. Es ist für immer [aus den App Stores] weg.”Flappy bird_One-1

Für die Smartphone Besitzer welche sich Flappy Bird nicht installiert haben. Flappy Bird ist ein Spiel in dem man durch wildes Tippen auf dem Bildschirm einen Vogel steuert, dieser muss zwischen zwei langen Tonnen (die Ähnlichkeiten mit denen von Super Mario haben) lang fliegen. Mancher Handynutzer haben dabei ihr Smartphone aus Frust zerstört.

Die Folgen der Entfernung von Flappy Bird sind viele Nachahmer-Apps welche auch nicht immer nur gute Absichten hatten, sondern auch für böswillige Zwecke missbraucht wurden. Darauf haben Apple und Google nun reagiert und schalten keine Apps mit dem Namen “Flappy” mehr online.

Ebenso gilt die Regelung für die bereits bestehenden Apps mit Flappy im Namen. Diese werden die App wohl umbenennen müssen um einer Löschung vozubeugen.

Mittlerweile 700.000 Apps im Google Play Store

Apple startete die App Evolution mit ihrem App Store vor etwa 4 Jahren im Juli 2008. Und während Android relativ zeitnah danach auch startete mit ihrem Android Market (jetzt Google Play), war es keine leichte Aufgabe für das Betriebssystem von Google, denn das iPad und die neuen iPhone Ableger erzeugten ein extremes Momentum im App Store.

Doch jetzt ist es endlich soweit: Android konnte endlich aufschließen und hat jetzt genauso viele Apps im Google Play Katalog wie es Apps im App Store gibt: 700.000.

Alleine an der Nummer kann man aber nicht heraus lesen, warum die meisten Entwickler trotzdem zu erst für Apple entwickeln und erst später für Android. Doch wenn es um die größten und populärsten Apps geht, gibt es diese große Lücke wie vor ein paar Jahren nicht mehr.

Jetzt, wo das Rennen um die meisten Apps auf Augenhöhe statt findet, wird sich das Interesse mehr in Richtung der Tablet-spezifischen Apps verschieben und das ist auch gut so. Den in den Tablets liegt auf jeden Fall noch viel Potential.

Dennoch darf man sich heute ruhig für Google und Android freuen, denn die 700.000 Apps sind auf jeden Fall ein Meilenstein in der Geschichte des mobilen Betriebssystems. Jetzt wird es auch interessant zu sehen sein, ob Google dann demnächst die Führung übernimmt und Apple hinterher hinken wird.