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Googles Nexus One für April in Großbritannien angekündigt

Nachdem europäische Kunden nun schon seit Januar auf das Smartphone Google Nexus One warten müssen, ist es nun zumindest auf dem Weg ins Vereinigte Königreich: Vodafone UK bestätigte jetzt offiziell, das Nexus One ab April in Großbritannien zu vertreiben. Interessenten können sich dort schon jetzt für einen Newsletter registrieren, um beim endgültigen Verkaufsstart sofort informiert zu werden.

In Deutschland lässt die Ankündigung nach wie vor auf sich warten: nachdem das Google Nexus One Gerüchten zufolge hierzulande schon ab Februar zu haben sein sollte, waren die Erwartungen groß – und wurden enttäuscht. Bislang ist noch nicht einmal bekannt, über welchen Provider das Nexus One hier vertrieben werden soll, geschweige denn ein konkreter Termin für den deutschen Verkaufsstart.

Das Nexus One dürfte sich damit in Deutschland, wenn es denn startet, noch schwerer tun als in den USA, wo der Verkauf ebenfalls nur sehr schleppend anlief und sich auch bis heute nicht wesentlich verbessert hat: zu groß ist die Konkurrenz für das Android-Smartphone. Und ebenfalls im April wird in Deutschland das HTC Desire an den Start gehen, das technisch auf dem Nexus One basiert und mit leichten technischen Modifikationen und der HTC Sense-Oberfläche auch noch vielfach als „das bessere Nexus One“ tituliert wurde.

Wegen Nexus One und Co: Apple Patentklage gegen HTC

Eine weitere Patentklage hat das kalifornische Unternehmen Apple eingereicht: dieses Mal beschuldigt Apple den taiwanesischen Handyhersteller HTC, beim Bau ihrer Smartphones 20 Apple-Patente verletzt zu haben. Betroffen sind sowohl Android- als auch Windows Mobile-Smartphones wie das Nexus One, T-Mobile G1, das Touch Diamond, das Touch Pro2, und das Imagio.

Insbesondere bei der Touch-Bedienung soll HTC bei Apple abgekupfert haben: das Unternehmen moniert unter anderem, das Multitouch ähnle sich zu sehr Apples geschütztem Muster, ebenso wie der Slide-Mechanismus zum Entsperren des Displays, das Scrollen, Zoomen und Drehen von Dokumenten, das Powermanagement und einige andere Punkte.

Es ist natürlich nahe liegend, dass man es in Cupertino eigentlich vorrangig auf einen ganz anderen Beteiligten abgesehen hat: Google. HTC ist Produzent des Nexus One, das von Google mit dem von Google entwickelten Betriebssystem Android vertrieben wird – Apple-Chef Steve Jobs zeigte sich schon mehrfach verstimmt darüber, dass der Partner Google in Apple-Terrain eingebrochen ist und auf den Smartphone-Markt vorstößt. Google reagierte auch prompt und sicherte HTC seine volle Unterstützung zu – vermutlich ahnt man auch dort, dass man das eigentliche Ziel der Klage ist.

HTC gab bekannt, dass man die Klage zur Kenntnis genommen hat, sich aber keiner Schuld bewusst sei. Allerdings scheint man sich auch in Taiwan künftig gegen derlei Ärger schützen zu wollen: in ihren Stellenausschreibungen sucht HTC aktuell einen Patentanwalt…

Googles Nexus One ab April auch in Deutschland?

Nach der Markteinführung des Nexus One in den USA, die im Januar eher zurückhaltend verlief und von einigen Hürden wie nicht funktionierendem 3G begleitet wurde, hielt sich der Schöpfer des Smartphones, der Internet-Gigant Google, zunächst bedeckt über eine europäische Markteinführung. Nun berichtete der Daily Telegraph ohne Angaben von Quellen, dass Vodafone das Smartphone ab April dieses Jahres in Großbritannien vertreiben würde. Es ist anzunehmen, dass damit auch der Startschuss für einen Verkauf in ganz Europa fallen wird – vorausgesetzt, die Verhandlungen mit den einzelnen Providern sind bis dahin abgeschlossen.

Denn wie schon das iPhone, dem das Google-Smartphone das Fürchten lehren soll, wird das Nexus One nur über Netzbetreiber zu haben sein. Google hat indes allen Grund, sich zu beeilen: in den USA blieben die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurück. Während das iPhone 3G S in der ersten Woche rund 1,6 Millionen mal verkauft wurde – allerdings weltweit – ging das Nexus One laut dem Analyseunternehmen Flurry in der ersten Woche lediglich 20.000 Mal über den Ladentisch. Und am iPhone muss es sich messen lassen, schließlich hatte Google in dem vorausgehenden Medienhype, der um das Smartphone inszeniert wurde, dem Apple-Smartphone klar den Kampf angesagt. Noch brenzliger für Google ist die Tatsache, dass ab April auch das HTC Desire auf dem europäischen Markt verfügbar sein wird – in Deutschland beim Mobilfunkanbieter O2. Das Desire gilt als direkter Konkurrent des Nexus One – kaum verwunderlich: in seiner Leistung übertrumpft es das Google-Smartphone in einigen technischen Eckpunkten und bietet zudem die HTC-eigene Oberfläche HTC Sense.

Es wird spannend, wie sich der boomende Smartphone-Markt im alten Europa entwickeln wird – und wer das Rennen macht.

CeBit-Mehrfachpremiere: Debüt für HTC Legend und HTC Desire

Erstmals in Deutschland präsentiert der taiwanesische Hersteller HTC seine beiden neuen Smartphones Legend und Desire, die beide auf dem Betriebssystem Android basieren. Ebenso werden das HTC HD mini auf Basis von Windows Mobile und das Einsteiger-Smartphone HTC Smart auf Basis von Brew MP vorgestellt.

HTC bläst damit zum Angriff an allen Fronten: das HTC Legend überzeugt durch sein gefälliges Design, dessen Kern ein gefräster Aluminium-Block darstellt, sowie durch das AMOLED-Touchdisplay , das mit 8,1cm Diagonale und HVGA-Auflösung für ein brillantes Bild sorgen soll. Auf den Trackball wurde hier übrigens verzichtet: stattdessen erhielt das Legend eine optische Maus.

Das HTC Desire ist nicht nur in seinem Aussehen ein Angriff auf Googles Nexus One, das übrigens ebenfalls von HTC produziert wird: auch technisch überrundet das Smartphone den Konkurrenten und hat zudem die gemeinsame Bedienoberfläche HTC Sense an Bord, die für intuitive Bedienung und klare Strukturen sorgt. Ein 9,4 cm großes WVGA AMOLED-Display sorgt für guten Überblick.

Äußerlich geschrumpft, aber nicht im Funktionsumfang, ist das HTC HD2 und präsentiert sich so im neuen Windows-Phone HTC HD mini. Wie auch bei seinen Geschwistern soll mobile Kommunikation im Vordergrund stehen – und damit das überall möglich ist, ist das HD mini – wie es der Name schon vermuten lässt – auf Westentaschengröße geschrumpft. Wie auch die anderen HTC-Smartphones folgt das Handy mit HTC Sense den Prinzipien “make it mine – stay close – discover the unexpected”.

Abgerundet wird das neue Firmenportfolio durch das HTC Smart: ein Einsteiger-Smartphone, das nicht nur für weniger finanzkräftige Käufer und für Schwellenländer, sondern auch für Leute interessant sein dürfte, denen herkömmliche Smartphones zu komplex sind: weniger überladen, auf die Basics reduziert, soll das HTC Smart alles an Bord haben, was für mobile Kommunikation nötig ist.

Google Earth für Android – Vorerst nur auf dem Nexus One

Die gute Nachricht: Google Earth ist nun auch für Smartphones mit Googles hauseigenem Betriebssystem Android erhältlich. Nachdem die Anwendung schon vor einigen Wochen erwartet wurde, ist die App nun über den Android Market erhältlich. Mit an Bord ist auch die bisher nur aus der PC-Version bekannte Roads Layer-Funktion, durch die Satellitenbilder mit eingezeichneten Straßen und Straßennamen überlagert werden.

Gesucht wird modern: wer nicht auf dem Touchscreen herumtippen möchte, um das Ziel einzugeben, kann sich auch ganz bequem der Sucheingabe via Voice bedienen und dem Smartphone einfach per Spracheingabe mitteilen, welcher Ort auf dem Display angezeigt werden soll. Genauso kann nach Sehenswürdigkeiten (POIs) oder Restaurants und Hotels gesucht werden – mit einer kleinen Einschränkung: die Voice-Bedienung funktioniert bisher nur auf Englisch. Die Satellitenbilder lassen sich aus unterschiedlichsten 3D-Perspektiven betrachten – hierbei ist allerdings Handbedienung nötig, dafür aber komfortabel: Google hat wie auch bei Google Maps in die neue mobile Google Earth-Version Multitouch-Support integriert.

Auf eine gute Nachricht folgt üblicherweise eine weniger Gute, so auch in diesem Fall: für die bisher schnellste mobile Version von Google Earth wird ein installiertes Android-Betriebssystem der Version 2.1 benötigt – womit vorerst nur Googles Nexus One in den Genuss der neuen App kommt. Da aber für mehrere Smartphones derzeit Updates auf Android 2.1 erwartet werden, ist dieser Umstand in absehbarer Zeit wohl unerheblich.

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Google Nexus One geeignet für Adobe Flash 10.1

Das Googlsche Smartphone Nexus One ist offenbar bestens für den Adobe Flash Player in der Version 10.1 geeignet. Zumindest zeigt dies ein nun im Netz aufgetauchtes Video zum von HTC produzierten Android-Handy. Dieses stammt vom Mobile World Congress in Barcelona. Bislang liegt das Plugin für Flash für den Android-Browser allerdings noch nicht in der finalen Version vor. Aber dennoch ist das Handy nun schon fit für Flash-Inhalte.

Haken hierbei ist momentan allerdings, dass die Energiesparfunktion nicht funktioniert, da die Beschleunigung für die Hardware noch nicht fertig ist. Insofern wird die maximale Performance nicht unterstützt. Allerdings arbeiten Adobe sowie die Chip-Produzenten ST-Ericsson und STMicroelectronics daran, den Flash Player 10.1 auf Smartphones und andere mobilen Geräte zu bringen. Bislang ist diese Flash-Version auf Handys und anderen mobilen Geräten eher weniger anzutreffen.

Das Google Nexus One von HTC ist aufgrund seiner Voraussetzungen in der Lage, Flash abzuspielen. Um damit multimediale Inhalte wiederzugeben sind Prozessoren von mindestens 500 MHz Taktfrequenz notwendig.

Unterdessen wurde bekannt, dass der taiwanesische Hersteller HTC offenbar nur zweite Wahl in Sachen Hersteller für das Google Nexus One war. Demnach sollte eigentlich Sony Ericsson das Smartphone herstellen. Da Sony Ericsson jedoch nicht das eigene Logo auf das Handy drucken durfte, lehnte der Hersteller die Produktion des Nexus One nach den Worten des Konzernchefs Bert Nordberg ab.

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Nexus One bekommt Multitouch

Heute wurde damit begonnen eine Softwareaktualisierung an Nexus One Besitzer auszuteilen.

Dieses Update behebt folgende Probleme:

  • UMTS-Bug: früher hatte das Nexus One Probleme mit dem eingebucht bleiben in UMTS-Netzten, das update soll diese Probleme beseitigen.

Folgende Neuerungen sind enthalten:

  • Google Goggles: Das Programm ist jetzt bereits vorinstalliert.
  • Google Maps: Aktualisierung auf Version 3.4, Neuerungen beinhalten: Synchronisierung von Favoriten und Suchverlauf von maps.google.com, sowie einen automatischen Nachtmodus für Navigation im dunklen.
  • Multitouch (Pinch-to-Zoom): Im Browser,der Galerie und in Google Maps ist das Zoomen mit zwei Fingern jetzt unterstützt.

Das Update kommt automatisch OTA (Over-the-Air, daher einfach über W-LAN oder mobiles Internet) sobald es für euch verfügbar ist wird euch dies in der Benachrichtigungs-Leiste angezeigt.

Bis das passiert kann allerdings bis zu eine Woche vergehen.

Interessant ist vor allem das Google sich entschlossen hat Multitouch nun auf allen Geräten zu aktivieren, und nicht wie vorher angenommen nur auf Europäischen Version. Ein Grund für diese Entscheidung könnte die Beziehung zwischen Apple und Google sein die sich in letzter Zeit deutlich verschlechtert hat.

Über das Firmware Update diskutieren könnt ihr hier: Diskussions-Thread im Nexus One Forum

Nexus One – Google zensiert jetzt auch

Das Nexus One von Google ist bereits seit dem 05. Januar in den USA, Hongkong und Singapur erhältlich. Das Smartphone unterstützt die unterschiedlichsten Features, so wird beispielsweise die durchgängige Texteingabe über die Sprachsteuerung ermöglicht. Wenn Sie hierbei jedoch mit Schimpfwörtern arbeiten, zensiert das Mobiltelefon mit dem Android-Betriebssystem gnadenlos.

Wer Schimpfwörter in das Nexus One via Spracheingabe eingibt, der sieht nur #-Zeichen. Von Seiten Googles wurde hierzu angegeben, dass Google vermeiden möchte, Mitteilungen von dem Handy aus zu versenden, die aus Versehen mit Schimpfwörtern oder „unflätigen“ Begriffen gespickt sind. Des weiteren könnte es auch möglich sein, dass die Software ein Wort nicht ganz richtig erkennt und hieraus ein Schimpfwort mache. Zurzeit ist es nicht möglich, die Zensurfunktion auszuschalten. Dies bleibt allerdings nur eine Frage der Zeit bis sich die Community um dieses “Problem” kümmern wird.

Wann das Mobiltelefon hierzulande verfügbar sein wird, hat Google noch nicht präzisiert. Es wurde nur das Frühjahr 2010 angegeben. Ob das Handy dann immer noch mit der Funktion zum Zensieren daher kommt, ist bislang unklar.

Nexus Two: Nächstes Google Handy kommt von Motorola

Motorola hat in einer Pressekonferenz bekanntgegeben, dass für dieses Jahr 20 Smartphones geplant sind, eines davon mit Google Branding “so ziemlich wie das Nexus One von HTC”.
Weitere Details zu der Hardware oder dem Preis sind leider noch  nicht an die Öffentlichkeit gedrungen,  wahrscheinlich ist allerdings, dass es wie das Motorola Shadow oder das MOTOROI (ein Modell von dem ursprünglich angenommen wurde das es nur in Korea erscheinen wird) ausschauen könnte.

Selbstverständlich werden wir euch auf Handy-News und im Android Forum auf dem Laufenden halten.

Wie wir in unserem Artikel hier ja schon berichtet haben, wird jetzt schon ein Hype um den Nachfolger des Nexus One gemacht, obwohl das Superphone noch gar nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz erschienen ist.

Nexus One – Absatz schwächelt

Das erst kürzlich erschienene Google-Superphone Nexus One verkauft sich nach aktuellen Schätzungen weit weniger als vom Hersteller erhofft.

Das als “iPhone-Killer” bezeichnete Nexus One wurde schätzungsweise in der ersten Woche nach Verkaufsstart erst 20.000 mal verkauft. Damit bleibt das Google Handy weit hinter seinen Konkurrenten zurück, die in der gleichen Zeit 12 mal so oft (Motorola Milestone) oder gar 80 mal so oft (iPhone) verkauft wurden. Da Google jedoch nicht auf teures Marketing setzte, könnten sich die Verkaufsergebnisse auch verzögert anpassen.

Woran lag es denn jetzt genau, dass das Handy vom Markt nicht im entsprechenden Maß nachgefragt wurde? Die technischen Daten machen durchaus von sich reden:

So hat das Google Handy die neuste Version des Betriebssystems Android, welche durchaus neue Impulse auf dem Android-Markt setzten kann. Technische Raffinessen wie ein stromsparender OLED-Bildschirm oder ein Prozessor, der in der Lage ist Rauschen zu entfernen, sollten doch für das Nexus One sprechen.

Die hohen Anschaffungskosten von 500 US-Dollar/Stück haben die Kunden möglicherweise verschreckt. Ebenso hat der der exklusive Online-Vertrieb den Absatz  definitiv nur langsam wachsen lassen.