Schlagwort-Archiv: Nexus One

Google bestätigte neues Nexus-Smartphone das schon im Sommer veröffentlicht werden soll

Bei der Entwicklerkonferenz Google I/O wurde jetzt durch Android-Chef Andy Rubin verraten, dass es noch vor Weihnachten 2011 ein neues Smartphone der Marke Nexus geben wird. Für das Weihnachtsgeschäft ist das natürlich gut, denn der Hype um die Smartphones reißt sicherlich nicht so schnell ab.

Im Rahmen der Google Konferenz bestätigte Andy Rubin die Gerüchte um das Nexus 3 mit dem Wortlaut: “The Nexus has been the thing that we used to set the bar, and there´s always going to be new ones coming out in the market… we´ll make an announcement at some point in the future.” Sehr viel mehr war aus Rubins Mund noch nicht darüber zu hören gewesen, weshalb auch die Spekualtionen rund um das Nexus 3 sicherlich in der nächsten Zeit nicht abreißen werden. Möglich wäre, dass das Nexus S mit Dual Core-Prozessor, oder gar einem Quad Core Prozessor ausgestattet sein könnte.

Aber nicht nur die Verlautbarung des neuen Nexus Handys war bei der Keynote des Suchmaschinenbetreibers ein Highlight, denn Google präsentierte einige Neuigkeiten. So wurde auch gleich die Verfügbarkeit des neuen Betriebssystem Android 3.1 verlautbart. Aber auch die Entwicklung einer neue Version mit dem Codenamen „Ice Cream Sandwich“ wurde verkündet.

Die neuen Geräte sollen mindestens eineinhalb Jahre mit Updates und Neuerungen versorgt werden. Auch Music Beta by Google und einige beeindruckende Statistiken wurden ebenfalls noch präsentiert. Vor allem das Thema Nexus und sein neues Smartphone war bei den Journalisten sehr beliebt. So soll endlich ein guter Rhythmus für die Veröffentlichung der Geräte gefunden sein. Im Sommer soll das Nexus S 4G beim US-Mobilfunkanbieter Sprint zu haben sein. Im Winter soll dann das nächste Smartphone von Nexus auf dem Markt kommen.

Auf diesem Handy soll dann das neue Betriebssystem Android „Ice Cream Sandwich“ zum Einsatz kommen. Es soll eine überarbeitete Benutzeroberfläche haben und soll Smartphones und Tablets zusammenführen und optimal bedienen lassen. Die Verfügbarkeit und eine genaue Zeitangabe wollte Android-Chef Andy Rubin nicht sagen.

Vodafone stoppt den Verkauf des Google Handys Nexus One

Überrascht reagierte die gesamte Mobilfunk-Szene auf die aktuelle Neuigkeit aus dem Hause Vodafone. Der Mobilfunkanbieter stoppt mit sofortiger Wirkung den Verkauf des Google Handys Nexus One. Direkt nach Bekanntwerden dieser Neuigkeit kamen die ersten Gerüchte und Vermutungen bezüglich der Gründe dieser Entscheidung auf. Laut Vodafone wird der Verkauf der Smartphones Nexus One gestoppt, weil aktuell diverse Lieferschwierigkeiten bestehen. Laut eigener Aussage möchte Vodafone interessierte Kunden mit diesem Schritt nur vor äußerst langen und ärgerlichen Wartezeiten bewahren.

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Vodafone verteilt Update auf “Froyo” fürs Nexus One

Google spendierte dem hauseigenen Smartphone Nexus One schon vor einigen Wochen die Aktualisierung auf Android 2.2 alias “Froyo” – nun zieht auch Vodafone nach und verteilt die Firmware in Europa. In einigen Foren war bereits am Dienstagmorgen zu lesen, dass einige Nexus One-Besitzer eine Meldung auf ihr Smartphone bekommen haben, dass die Firmware FRF91 per OTA-Update (Over-the-Air) aufgespielt wurde; im Laufe des Abends kamen weitere Meldungen hinzu.

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Google lässt Nexus One sterben

Google brachte das hauseigene Smartphone Nexus One nach eigenen Aussagen deshalb auf den Markt, um das ebenfalls hauseigene Betriebssystem Android zu erklären und zu verbreiten. Der Erfolg war da – und nun will der Suchmaschinenriese die Produktion einstellen. Offensichtlich hat Google sein Ziel mit dem Smartphone erreicht. Okay, der eigentliche Plan war es, ein eigenes Vertriebsmodell zu etablieren, nun hat man sich externe Vertriebspartner gesucht. Und die werden das Nexus One auch weiterhin anbieten.

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Vodafone verteilt “Froyo” für Nexus One später

Wer bei Vodafone das Smartphone Nexus One gekauft hat, kann mit dem Update auf Android 2.2 alias “Froyo” in zwei Wochen rechnen. Das Update soll nach einer technischen Prüfung “over the air” (OTA) verteilt werden und wer sein Gerät bei Google gekauft hat, dürfte das Update früher erhalten. Vodafone will die neuen Funktionen WLAN-Hotspot und Internetweitergabe via USB zwar nicht sperren, aber die Kunden sollen dafür zahlen: 49 Cent pro übertragenem MByte beim Surfen am Rechner – alternativ gibt es die neuen Datenpakete InternetPlus oder InternetPlus Flat mit 1 GB Inklusiv-Volumen. Bei einer zweijährigen Laufzeit kostet dieser Vertrag monatlich zwischen zehn und dreißig Euro.

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Google Nexus One: Erstes Handy bekommt Update auf Android 2.2

Der Suchmaschinen-Gigant Google legt los: Das hauseigene mobile Betriebssystem Android wird auf die Version 2.2 aktualisiert. Verständlich, dass das eigene Smartphone den Vorzug bekommt: Als erstes wird das Nexus One mit “Froyo” gefüttert. Die Verbesserungen der neuen Android-Version sind zahlreich: Es arbeitet deutlich schneller und viele neue Funktionen, unter anderem ein Flash-Plugin im Browser oder Apps, die auf der Speicherkarte installiert werden können, sind mit an Bord.

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Google Nexus One noch im Mai bei Vodafone Deutschland!

Was lange währt, wird endlich gut: etliche Monate nach dem schleppenden Verkaufsstart in den USA, wo sich Google zunächst an einem neuartigen Vertriebsmodell versucht hatte, kommt das Nexus One auch in Deutschland. Die Verzögerungen hatten für Irritationen gesorgt, nachdem das Android-Smartphone von Google schon seit April bei Vodafone in Großbritannien verfügbar war, hier aber stets ohne Ankündigung seitens Google auf sich warten ließ. Zwar tauchten hin und wieder Gerüchte über eine baldige Veröffentlichung hierzulande auf, doch bestätigen mochte diese weder Google noch der europäische Vertriebspartner Vodafone. Dann Ende April folgte eine vage Bestätigung von Vodafone, dass es “im Mai” verfügbar sein werde. Nun wird alles gut – hoffentlich: ab dem 24. Mai, also schon in wenigen Tagen, soll es bei Vodafone in Deutschland verfügbar sein und ohne Vertrag mit 490 Euro zu Buche schlagen, also deutlich weniger als der anvisierte Erzrivale iPhone.

Für all diejenigen, die unter den verwirrenden Meldungen den Überblick verloren haben: das Google-Smartphone wird von einem Snapdragon-Prozessor mit 1 GHz Taktung betrieben, Android 2.1 wird bereits vorinstalliert sein. Bedient wird es mit Multitouch-Gestern auf einem 3,7 Zoll-AMOLED, das eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln hergibt, und zusätzlich über einen Scrollball sowie die vier typischen Android-Tasten. Ausgestattet ist es mit einer 5 Megapixel-Kamera und LED-Licht, HSPA, WLAN und A-GPS, der interne Speicher kann mittels microSD-Karten um bis zu 32 GB erweitert werden und so Platz in Hülle und Fülle bieten. Bislang ist unklar, ob das Nexus One auch gleich mit der Google-eigenen Navigationssoftware in Deutschland erhältlich sein wird – allerdings ist es eher zu bezweifeln, da der Dienst bisher in Deutschland nicht verfügbar ist. Erhältlich ist es zunächst über den Vodafone Online-Shop für 490 Euro ohne Vertrag sowie im Rahmen eines Laufzeitvertrags, bei dem die Zuzahlung je nach Vertrag auf 30 Euro sinkt.

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Patentstreit um Android

Unter der Oberfläche schwelte der Konflikt schon länger. Doch nun hat Microsoft zum ersten Mal öffentlich behauptet, dass Googles Android Patente verletze. Stein des Anstoßes ist sowohl die Benutzeroberfläche, als auch das Betriebssystem selbst. Das Unternehmen ließ über seinen Rechtsvertreter Horacio Gutierrez verkünden, dass die Streitigkeiten zunächst intern, das heißt zwischen den Beteiligten besprochen werden, bevor vor Gericht eine Patentklage eingereicht wird. Trotzdem werde Microsoft aber seiner Verantwortung nachkommen, “… dass Mitbewerber nicht unsere neuen Ideen kostenlos für sich ausnutzen.” Klar ist auch, dass eine tatsächliche Patentverletzung nicht nur Google in Schwierigkeiten bringen würde, sondern auch alle anderen Hersteller von Android-Handys.

Die Meldung kommt nicht zufällig kurz nachdem sich Microsoft mit HTC über dasselbe Problem verständigt hat. In einem Patentabkommen wurde vereinbart, dass HTC die von Microsoft patentierten Technologien in seinen Android-Handys verwenden darf – gegen Bezahlung, versteht sich. Das Beispiel HTC taugt für Microsoft offenbar als Präzedenzfall, denn das Unternehmen ist auch mit anderen Herstellern im Gespräch, wie Gutierrez bestätigte: “Wir haben schon immer eine aktive Lizenzstrategie betrieben, um Probleme mit der Verletzung geistigen Eigentums durch andere Unternehmen zu lösen. Deshalb haben wir bereits mit mehreren Geräteherstellern über unsere Bedenken gesprochen, was die Android-Mobilplattform angeht.”

Zum finanziellen Teil der Vereinbarung gab es keine Stellungnahmen. Klar ist nur, dass Microsoft jetzt an den Android-Handys von HTC mit verdient. “Microsoft bekommt Tantiemen von HTC”, hieß es kurz und bündig. Das gilt demzufolge auch für das Nexus One, dass Google selbst vertreibt.

Vodafone verkauft Googles Nexus One ab Mai in Deutschland

Auf dem offiziellen Firmenblog von Vodafone wurde durch die Pressesprecherin Carmen Hillebrand jetzt der offizielle Verkaufsstart des Nexus One für Deutschland bekannt gegeben. Demnach wird Googles erstes offizielles Smartphone im Laufe des Monats Mai durch Vodafone vertrieben.

Schon seit Monaten befindet sich das Nexus One in den Testlabors von Google. Das gab Dr. Ralf Lauterbach, Consumer-Director bei Vodafone, bereits bei der Präsentation des Smartphones auf der CeBIT-Preview im Januar in München bekannt. Damals war zu diesem Anlass ein Testmodell der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt worden. Der Verkauf startet offiziell am 30. April, jedoch vorerst nur in Großbritannien. In den folgenden Tagen und Wochen wird das Handy dann auch in Deutschland erhältlich sein. Allerdings schweigt sich Vodafone weiterhin zum Verkaufspreis des Nexus One aus. Das Modell wird in den USA, Honkong und Singapur bereits seit dem 5. Januar verkauft – und zwar zu einem Preis von 529 US-Dollar. Somit haben potenzielle Interessenten zumindest eine Größenordnung vor Augen. Ein Vergleich mit dem HTC Desire, an dessen Entwicklung Google maßgeblich mitgewirkt hat und das im Vergleich zum Nexus One praktisch baugleich ist, kostet 415 Euro. In diesem Preissegment sollte sich auch Googles eigenes Smartphone wiederfinden.

Abschließend noch eine kurze Zusammenfassung des Leistungsumfangs. Das 3,7 Zoll große OLED-Touchscreen-Display löst mit 854 x 480 Pixel auf. Das Nexus besitzt kein Keyboard und kann daher nur über das Touchscreen bedient werden. Die Technik wird in einem sehr dünnen Gehäuse untergebracht. Das Nexus ist zum Beispiel dünner als das iPhone. Ein leistungsfähiger 1 GHz-Snapdragon-Prozessor sollte alle Ansprüche an die Arbeitsgeschwindigkeit zufriedenstellen. Ins Internet gelangt der Nutzer mit HSDPA-Geschwindigeit oder WLAN. Außerdem sind eine 5 Mepapixel-Kamera, zwei Mikrofone und noch vieles mehr mit an Board.

Entwickelt HTC ein eigenes Handy-Betriebssystem?

Offenbar plant HTC seine Marktanteile auszubauen. Nachdem kürzlich Gerüchte die Runde machten, das taiwanesische Unternehmen plane die Übernahme des angeschlagenen Herstellers Palm, ist jetzt von Planungen zu einem eigenen Betriebssystem für Handys die Rede. Finanzchef Cheng Hui-Ming habe entsprechende Andeutungen gegenüber Bloomberg gemacht. Ein eigenes Betriebssystem würde die Abhängigkeit von anderen Unternehmen reduzieren. Im Moment laufen auf den HTC-Handys hauptsächlich die Betriebssysteme Android von Google und Microsofts Windows Mobile/Windows Phone 7. Die Zusammenarbeit mit Google ist besonders intensiv. Das Dream war 2008 das erste Android-Handy, das beide Unternehmen gemeinsam entwickelten. Auch das Nexus One fertigte HTC für Google an.

Ein weiterer Vorteil eines eigenen Betriebssystems ist die maximale Kontrolle über die Geräte. Allerdings muss diese mit höheren Investitionen in die firmeneigene Infrastruktur bezahlt werden. Andererseits erlaubt Android die weitgehende Anpassung des Systems an eigene Bedürfnisse. HTC hat sogar eine eigene Oberfläche für seine Android-Handys entwickelt, sodass sie zumindest nach außen wie ein eigenes HTC-Betriebssystem wirken.

Das System darunter ist für den gemeinen Nutzer ohnehin uninteressant, solange es funktioniert. Allerdings ist ein eigenes Betriebssystem noch kein Garant für den Erfolg, wie Microsoft bewiesen hat. Dessen System gilt als batteriehungrig und umständlich. Neben Flexibilität und Anwenderfreundlichkeit gibt es eine Menge weiterer Faktoren, die bei einer Entscheidung für eigenes Betriebssystem eine Rolle spielen. Weiterhelfen könnte da die Übernahme von Palm. Dort sind die Ressourcen und das Knowhow für ein eigenes Betriebssystem vorhanden. Ein wirkliches Interesse an WebOS sollte aber kaum der Grund für die Übernahmeabsichten sein. Denn die Modelle von Palm konnten sich nicht auf dem Markt etablieren. Viel interessanter dürften die Patente sein, die die Taiwaner mit einkaufen würden. Diese könnten im Streit mit Apple noch sehr nützlich sein.