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Tüftler optimiert Google Chrome für Nokia N900

An dieser Geschichte lässt sich gut nachvollziehen, was Open Source wirklich bedeutet. Denn was die Entwickler von Google bisher nicht bewerkstelligten, hat jetzt ein Hobby-Programmierer namens Jacekowski erledigt. Er hat im Alleingang Googles Browser Chrome auf dem Handy N900 von Nokia zum Laufen gebracht. Dabei machte sich der findige Tüftler zu nutze, dass das Betriebssystem Maemo, das auf dem N900 zum Einsatz kommt, auf Linux basiert. Und Linux ist nunmal Open Source.

Jacekowski nutzte die offenen Quellen und hat den Browser auf der Debian 32Bit Plattform installiert. Seinen Angaben zufolge gibt es zwar noch ein paar kleinere Bugs, aber das System als solches laufe. Ein paar Besonderheiten hat Jacekowski gleich mit im Angebot. So sollen ein Flash-Support und weitere Extras dazu gehören, die im Allgemeinen nur Desktop-Browsern vorbehalten sind. Für diejenigen, die es ihm gleich tun wollen, hat Jacekowski die Software nebst Anleitung auf seiner Homepage zur Verfügung gestellt.

Es wird empfohlen, einen Overlock am Prozessor des N900 durchzuführen. Dadurch wird gewährleistet, dass Chrome mit optimaler Leistung auf dem Gerät läuft. Das sollten allerdings nur wirkliche Profis mit tiefgreifenden Fachkenntnissen machen. Ansonsten könnte dem Smartphone Schaden zugefügt werden. Dieser erster Schritt der Öffnung des N900 für Chrome weckt im gleichen Atemzug Hoffnungen auf weitere neue Entwicklungen, die in Zukunft auf das Handy installiert werden können. Auch hierfür ist wieder Entwicklergeist gefragt.

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Nokia plant iPad-Konkurrenten

Es ist nicht der erste Anlauf von Nokia, einen Tablet-PC auf den Markt zu bringen. Der finnische Hersteller hatte schon früh den Trend erkannt und mit dem N770 einen ersten Tablet-PC heraus gebracht. Allerdings floppte das Projekt. Auch die Nachfolgemodelle N800 und N810 waren nicht viel erfolgreicher. Nun startet Nokia einen neuen Anlauf und bringt noch in diesem Jahr ein neues Tablet-Modell auf den Markt. Die erfolgreiche Einführung des iPads ist beim Handy-Weltmarktführer aufmerksam verfolgt worden.

Nokia selbst hat seit Jahren kein wirklich revolutionäres Produkt mehr auf den Markt gebracht. Nach Meinung von Analysten stehen die Finnen jetzt unter Zugzwang und müssen auf das iPad reagieren, wenn sie sich einen Teil des prognostizierten Massenmarktes für Tablet-PCs sichern wollen. Nokia selbst hat dieses Vorhaben zwar noch nicht offiziell bestätigt. Insider gehen aber davon aus, der der iPad-Konkurrent bereits im Herbst auf den Markt kommt.

Über Leistung und Features des neuen Nokia-Tablets kann zum aktuellen Zeitpunkt nichts Konkretes gesagt werden. Es gilt aber als wahrscheinlich, dass das Gerät auf dem MeeGo-Betriebssystem laufen wird. Dieses System basiert unter anderem auf Maemo, das in den älteren Tablets von Nokia zum Einsatz kam und jüngst auch im Smartphone N900 verwendet wurde. MeeGo basiert auf Linux und hat den Vorteil, dass sich darauf beliebige Programme installieren lassen, während das iPad bekanntlich nur von Apple freigegebene Software zulässt.

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MeeGo: Teile möglicherweise schon bald öffentlich

Vieles tut sich auch bei den Betriebssystemen für Smartphones: auf dem Mobile World Congress in Barcelona verkündete Nokia bereits, das bisherige Nokia-eigene Betriebssystem Maemo einzustellen und künftig auf eine neue Gemeinschaftsenwicklung mit Intel zu bauen, die auf den Namen MeeGo hören soll – eine Symbiose aus Moblin und Maemo. Ein konkretes Zieldatum wurde dabei nicht gesetzt, doch offenbar läuft die Entwicklung bereits auf Hochtouren – in einem Blog kündigte Valtteri Halla von Nokia nun an, dass zum Monatsende bereits erste Programmpakete verfügbar sein sollen.

Zunächst soll das bisher von Maemo angetriebene Nokia N900 in den Genuss des neuen Betriebssystems kommen, bald soll aber auch Atom-basierte Hardware unterstützt werden. Erklärtes Ziel ist, MeeGo auf möglichst vielen Plattformen einsetzbar zu machen, sowohl auf Handys und Smartphones als auch auf Netbooks und Notebooks bis hin zu Fernsehern und anderen mobilen Geräten. MeeGo ist ein komplettes Open Source-Projekt und wird von der Linux Foundation unterstützt.

Es zeichnet sich damit auch unter den mobilen Betriebssystemen eine weitere Kluft zwischen proprietären und streng kontrollierten Betriebssystemen wie dem iPhone OS und quelloffenen Projekten wie Android, Symbian und MeeGo ab. Während bei Apples Prinzip ein Vorteil in der Sicherheit der vefügbaren Anwendungen besteht, profitieren quelloffene Betriebssysteme naturgemäß von flexibleren Einsatzmöglichkeiten und mehr Möglichkeiten zur individuellen Anpassung – und nicht zuletzt längerfristig von mehr verfügbarer freier Software, die im Fall von MeeGo auch noch auf andere Geräte portiert werden kann.

Im zweiten Quartal soll eine erste Version von MeeGo fertiggestellt sein – wann die ersten Geräte mit MeeGo verfügbar sein werden, steht noch nicht konkret fest.

Neues Firmware-Update für das Nokia N900

Ein erneutes Update steht für Nokias Business-Handy N900 bereit. Das Update für das Smartphone wird unter der Revisionsnummer v3.2010.02-8 bereitgestellt und kommt per OTA, also ohne Verbindung zum PC, direkt auf das Handy. Im Changelog ist das Update undokumentiert, daher lässt sich nur spekulieren, was es genau umfasst – bei der Dateigröße von rund 16 Megabyte sind allerdings keine allzu großen Veränderungen und neue Funktionen zu erwarten. Nutzer, die nicht in den Genuss einer Internet-Flatrate kommen, sollten das Update übrigens möglichst erst im heimischen WLAN genießen.

Vielmehr wird gemutmaßt, dass Nokia auf diesem Weg ein großes Update des bisherigen Betriebssystems Maemo auf das neue, in Kooperation mit Intel erstellte Betriebssystem MeeGo vorbereitet. Bereits im Januar bekamen N900-Besitzer das Update häppchenweise: ein kleines Update legte den Grundstein, wenige Tage später folgte ein grundlegendes Update, das unter anderem Mail for Exchange einführte.

Auf dem Mobile World Congress gab Nokia bekannt, das bisherige Nokia-Betriebssystem auf Linux-Basis namens Maemo und das Intel-System Moblin zum neuen Betriebssystem MeeGo zu verschmelzen. Aufatmen also für Besitzer von Handys mit Maemo: der Support wird offensichtlich vorerst nicht eingestellt, wie das aktuelle Update beweist. MeeGo ist ein universell einsetzbares, offenes Betriebssystem, das neben Smartphones auch auf Notebooks, Tablet-PCs und sogar Fernsehern eingesetzt werden kann – und darüber hinaus dürfen sich MeeGo-Benutzer sogar über Multitasking freuen.

Nokia N900: Mozilla Firefox-Problem behoben – Erstes Firmware-Update bringt Ovi Store

Scheinbar hat Mozilla mit dem neuen Release ein Performance-Problem gelöst. Bei der Gecko-Engine hat sich nichts verändert, denn diese ist auf dem Stand des Firefox‘ 3.6 RC1. Für den Slider N900 von Nokia soll ein Update folgen. Zudem hat Nokia selbst das erste Firmware-Update für das Business-Handy veröffentlicht.

Der Browser Firefox von Mozilla in der mobilen Version ist mit einem zweiten Release Candidate (RC2) auf dem Markt. Der Browser ist für das Smartphone mit der herausziehbaren QWERTZ-Tastatur  N900 Maemo von Nokia und das Nokia N810 gestaltet, die eine Benutzeroberfläche von Linux benutzen. Wie Mozilla bekannt gegeben hat, ist ein größeres Performance-Problem mit der RC2-Version gelöst worden. Dieses Problem ist auf dem Nokia N900 immer wieder aufgetreten. Außerdem hat Mozilla auch die Gecko-Engine aktualisiert. Die Gecko-Engine ist verantwortlich für die Seitendarstellung. Wer schon den ersten Release Candidate vom Firefox-Browser auf dem Nokia N900 im Einsatz hat, wird wahrscheinlich mit einem Update versorgt werden. Es ist aber auch möglich, das neue Release direkt herunterzuladen.

Derweil verkündete Nokia, dass mit dem ersten Firmware-Update für das N900 (Version 1.2009.44-1) auch der Zugang zum Nokia Ovi Store erstmals möglich ist. Bislang werden User, die auf das Ovi Store-Icon auf dem Desktop klicken, auf eine Internetseite umgeleitet, auf der es schlicht „Coming soon“ heißt. Doch nach dem Update können Besitzer des Business-Handys Nokia N900 nun auch Videos, Software und Spiele auf ihr Handy laden.

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