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Jolle präsentiert Sailfish, ihr auf Meego basierendes OS

Jemals den Wunsch gehegt, noch mehr Auswahl zu haben, wenn es um Smartphones geht? Und dabei rede ich nicht nur von der Hardware: Sicher gibt es unter euch Leute, die schon immer der Meinung waren, dass die drei großen Smartphone Plattformen euren Geschmack nicht treffen können und euch immer irgendwas gefehlt hat. Wenn das auf euch zutrifft, könnte das Jahr 2013 sehr spannend für euch werden. Während es in den letzten paar Jahren eher zu einer Ausdünnung in der Smartphone Palette kam – WebOS wurde eingestampft und Symbian wurde auch verbannt – gibt es mittlerweile wieder einige interessante Projekte die in naher Zukunft marktreif werden. Mozilla will nächstes Jahr das eigene Betriebssystem mit dem Namen Firefox OS vorstellen und wie man sich so erzählt, will auch Jolla im nächsten Jahr ein Betriebssystem vorstellen, dass dem angestaubten Meego wieder etwas Leben einhauchen soll. Und heute gibt es einen Einblick in die bisherige Arbeit von Jolla und Sailfish, dem neuen Betriebssystem.

Wie man sicher in den Videos am Ende des Beitrages erkennen kann, ist das alles immer noch work in progress, dennoch sieht das Ganze schon recht vielversprechend aus. Die Homescreen Widgets erinnern ein wenig an Windows Phone und die, auf Gesten basierende, Navigation ist sicher nicht das intuitivste System, scheint aber eine Menge Potential nach oben zu haben.

Während sich jedes neue Betriebssystem in dem Kampf mit den Giganten begeben muss, hat Sailfish einen großen Vorteil: Sailfish wird mit einem Android Interpreter ausgestattet sein. Das bedeutet, dass ganz normale Apps, die eigentlich für Android gedacht sind, ohne Probleme auch unter Sailfish laufen werden.

Wenn Jolla sich an die selbstgenannten Zeitpläne hält, sollte es die ersten Smartphones mit Sailfish dann im 2. Quartal in 2013 geben. Bis dahin schaut euch die Videos an. Ich bin gespannt.




Kommt das sagenhafte Nokia N9 mit Meego-Betriebssystem nun doch schon im Sommer?

Zu Beginn dieses Jahre sah es noch so aus, als ob Nokias erstes Meego-Phone, das Nokia N9, niemals auf den Markt kommen werde. Nach der Besiegelung der Allianz mit dem IT-Riesen Microsoft erteilte man von der Nokia-Zentrale aus, den eigenen Betreibssystemen Symbian und dem Meego-System vorerst einmal eine klare Absage.

Dann hieß es wiederum, dass man sich weiterhin um das eigene Betriebssystem Symbian kümmern werde, dass es aber keine Neuauflage des Systems, sprich eine weitere Version geben werde, dass man das System selbst aber noch einige Zeit weiterführen werde, bis die Entwicklung mit dem von Microsoft konzipierten Windows Phone 7 spruch- und marktreif sei. Bis dahin will man sich von Seiten Nokias aber noch bis ins nächste Jahr hinein Zeit lassen.

Dem Meego-System räumte man hingegen kaum weitere Chancen des Überlebens ein, regnete es doch auch von Seiten zahlreicher Experten und Analysten heftigste Kritik gegen einen möglichen Einsatz des Betriebssystems. Mancher Experte sparch gar von der “Peinlichkeit des Jahres”, im Zusammenhang mit Meego in vorliegender Form.

Nun berichtet die Technikseite des Branchen-Magazins Wirelessgoodnes.com, dass das Nokia N9 doch unter dem Namen “RM-680″ bei der amerikanischen Zulassungsbehörde FCC aufgetaucht sei.
Und auch über die soziale Plattform Twitter wurde von der Produktionsfirma Arguelles Pictures gepostet, dass die Dreharbeiten zum einem neuen Werbeclip für das “Nokia N950″ in Auftrag gegeben worden seien, und dabei soll es sich, so spekulieren auch zahlreiche Blogger bei Mynokiablog.com, eindeutig um das N9 handeln.

In der Twitternachricht von Arguelles Pictures hieß es weiter, dass das N950 noch in diesem Sommer auf den Markt kommen soll.
Aus den Unterlagen der amerikanischen Zulassungsbehörde FCC geht auch hervor, dass das N9 sowohl das GSM-Netz, als auch den WCDMA-Standard unterstützen soll. Leider sind bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keine Detailinformationen über das Nokia N9 bekannt und jegliche Information basiert nur auf Gerüchten, doch soll es diesen zufolge mit einer Volltastatur ausgestattet sein, die ausziehbar ist, und über einen mindestens 4,2 Zoll großen Touchscreen.

Auch über den Einsatz eines 1,2 GHz-Atom-Prozessors von Intel und einen internen Speicher von 64 GB, und einen 768 Megabyte Arbeitsspeicher wird derzeit heftigst diskutiert. Ob das Nokia N9 mit Meego-System tatsächlich schon im Sommer auf den Markt kommt, konnte von Seiten des Unternehmens allerdings noch in keinster Weise bestätigt werden.

LG stellt schon bald ein Smartphone mit dem Betriebssystem Meego vor

Ende Mai soll es soweit sein. Da wird LG sein erstes Gerät vorstellen, das mit dem Betriebssystem Meego läuft. Allerdings wird es sich bei der Präsentation vorerst nur um einen Prototypen handeln. Ab wann das Gerät dann in Serienproduktion gehen wird, ist noch nicht klar.

Bekannt gegeben wurde, dass man den Prototyp des Meego-Smartphones auf der Meeego-Konferenz vorstellen wird. Welches Gerätemodell als Grundlage dafür dient, ist zu diesem Zeitpunkt noch völlig offen. Die Konferenz wird schon in knapp vier Wochen in San Francisco über die Bühne gehen und vom 23. bis zum 25. Mai abgehalten werden. In diesen drei Tagen gibt es zahlreiche Veranstaltungen rund um das Meego-Betriebssystem.

Neben der Demonstration des Prototypen wird LG Electronics wohl auch erläutern, wie die gemeinsame Zukunft von LG und Meego weiter aussehen wird. LG möchte, soweit lässt sich aus dem Veranstaltungskalender schließen, auch erklären, wie sich das koreanische Unternehmen bei der Entwicklung von Meego einbringen wird. Man kann gespannt sein, ob LG neben seinem Android-Tablet, das in Kürze auf den Markt kommen wird, auch die nächste Generation seiner Tablets mit Meego ausstatten wird.

Interessanterweise wird im gleichen Saal, in dem LG seine Präsentation zeigt, Zeit verzögert auch eine Nokia-Demonstration stattfinden. Der finnische Hersteller wird in seiner Konferenz die Meego 1.2 Entwicklerversion für das N900 vorstellen. Beide Veranstaltungen werden auf er Meego-Konferenzseite als Livestream übertragen werden.

Intel sucht neuen Partner für MeeGo

Die Kooperation von Nokia und Microsoft schlägt weitere Wellen, denn auch andere Unternehmen sind direkt davon betroffen. Da der finnische Hersteller angekündigt hat, kommende Smartphones mit Windows Phone 7.x auszustatten, wird in Zukunft nicht nur Symbian ein Nischenprodukt, sondern auch MeeGo. Ursprünglich war dieses Betriebssystem eine Gemeinschaftsentwicklung von Nokia und Intel. Beide hatten zuvor an linuxbasierten Betriebsystemen gearbeitet – Nokia an Maemo und Intel an Moblin. Die Resultate wurden kombiniert und besonders Intel hoffte darauf, dass sich das entstandene MeeGo durchsetzt und eine führende Plattform auf dem Smartphone-Markt wird. Weiterlesen

Nokia Plan B war nur ein Gag

Nachdem Nokia und Microsoft ihre Kooperation verkündet hatten und bekannt wurde, dass künftig Windows Phone 7 das primäre Betriebssystem des finnischen Herstellers werden soll, regte sich vielerorts Protest. Auch tauchte eine Gruppe namens Nokia Plan B auf, die sich als Vereinigung von kritischen Investoren ausgab und konkrete Ziele für die Zukunft von Nokia bekanntgab. Diese sollten dadurch erreicht werden, dass sich die Mitglieder in den kommenden Aufsichtsrat wählen lassen. Daraufhin sollte der neue Firmenchef Stephen Elop entlassen und die Kooperation mit Microsoft minimiert werden. Stattdessen war das Ziel, das Betriebssystem MeeGo für künftige Nokia-Smartphones zu etablieren. Obwohl sie angeblich von vielen Kleinanlegern Zuspruch erhielt, zog sich die Gruppe dann zurück, da angeblich keine Unterstützung von institutionellen Anlegern kam. Auch die dazugehörige Facebook-Seite und die Homepage gingen offline. Weiterlesen

Nokia-Aktionäre und ihr Putschversuch

Mittels eines offenen Briefes auf der Webseite nokiaplanb.com haben neun Aktionäre von Nokia kürzlich versucht, die Kooperation des Unternehmens mit Microsoft zu stoppen. Sie wendeten sich dabei an andere Kleinanleger aber auch große institutionelle Aktionäre von Nokia. Sie wollten versuchen, sich bei der nächsten Hauptversammlung in den Aufsichtsrat des Unternehmens wählen zu lassen, um es in der Zukunft neu auszurichten. Damit verbunden war der Plan, den neuen CEO Stephen Elop abzusetzen, die Partnerschaft mit Microsoft auf den nordamerikanischen Markt zu reduzieren und stattdessen MeeGo in den Vordergrund zu stellen. Symbian sollte noch mindestens fünf Jahre weiterlaufen. Weiterlesen

Alien Dalvik: Nutzung von Android-Apps auf beliebigen Endgeräten

Eine neue Software namens Alien Dalvik vom schweizer Unternehmen Myriad soll es in Zukunft ermöglichen, Android-Apps auf verschiedenen Endgeräten zu benutzen. Myriad gehört der Open Handset Alliance an, die von Google gegründet wurde und die Weiterentwicklung des Betriebssystems Android sicherstellen soll. Die Funktionsweise wurde am Beispiel eines Nokia N900 demonstriert. So soll es App-Store-Betreibern, Mobilfunkanbietern und OEMs leichter fallen, das Publikum für Android-Software zu erweitern. Die Basis von Alien Dalvik ist Dalvik Turbo, eine Alternative der Android Virtual Machine Dalvik. Diese ebenfalls von Myriad entwickelte Software soll die Geschwindigkeit der Benutzung von Apps verdreifachen. Weiterlesen

Nokia N9: Smartphone mit MeeGo & 1,2 GHz-Prozessor

Foto: tieba.baidu.com

Nächsten Monat findet der Mobile World Congress statt; ein Anlass, den viele Smartphone-Hersteller für die Vorstellung neuer Geräte nutzen. So eventuell auch der Finne Nokia, der mit dem N9 den Nachfolger des aktuellen Flaggschiffs Nokia N8 präsentieren könnte. Dieses Gerät könnte das erste sein, das mit einem 1,2 GHz-Prozessor arbeitet, was nicht nur Chancen für den Handy-Bauer bedeuten könnte, sondern auch Intels erste Schritte auf dem Smartphone-Markt, erklärt prosessori.fi. Aufgrund des Betriebssystems klingt das alles soweit nachvollziehbar: So ist MeeGo eine gemeinschaftliche Entwicklung von Nokia und Intel; weitere gemeinsame Hardware wäre nur logisch.

Das Nokia N9 ist schon länger im Gespräch – glaubt man den Spekulationen, dürfte es sich um ein High-End-Gerät mit besagter CPU, außerdem 768 MB RAM, 1 GB ROM, 4,2″ OLED-Touchscreen-Display und seitlich ausziehbarer QWERTZ-Tastatur handeln. Wie schon beim Vorgänger Nokia N8 könnte der Finne eine Kamera einsetzen, die mit 12 Megapixel auflöst und mit Carl Zeiss-Optik punktet. WLAN, HSDPA und Bluetooth seien als Datenverbindungsstandards mit an Bord, außerdem HDMI und USB zum Datenaustausch. Unter Umständen könnte das Nokia N9 schon mit LTE funken.

All das sind bislang reine Gerüchte – der WTC wird zeigen, ob Nokia und Intel dieses Smartphone vorstellen. Gut tun würde es dem Konzern: Klar auf einem absteigenden Ast sitzend, verlor Nokia allein in Deutschland im Jahr 2010 knapp 11 Prozent seines Marktanteils. Das zeigt eine aktuelle Studie des Marktforschers ComScore; die entsprechende Pressemitteilung kann hier nachgelesen werden.

Präsentiert Nokia doch schon Mitte November ein Tablet mit MeeGo?

Vergleichbar der Gerüchteküche um Apples iPad spekuliert die Branche nun über das Tablet Z500 des finnischen Handy-Herstellers Nokia. Es ist vorgesehen, das erst im Februar dieses Jahres vorgestellte Betriebssystem MeeGo dafür zu nutzen. Intel und Nokia hatten das auf Linux basierende, quelloffene Betriebssystem MeeGo auf dem Mobile World Congress in Barcelona erstmals präsentiert. Hervorgegangen ist das Multiplattformprojekt MeeGo aus den beiden Vorgängern, des Nokia Betriebssystems Maemo und Intel Moblin. MeeGo wird schon jetzt eine erfolgreiche Zukunft vorausgesagt, es soll außer auf Tablets und Netbooks auch bei Smartphones, Fernsehern, ja sogar im Automobilbereich zum Einsatz kommen.

Die Gerüchteküche um das Nokia Z500 Tablet wurde durch eine Unterseite, die im Nokia App Store Ovi-Store aufgetaucht war, neuerlich angeheizt. Eldar Murtazin, Inhaber des russische Portals Mobile Review, twitterte über den Fund im Ovi-Store. Weil dem umtriebigen Murtazin „Enthüllungen“ über den finnischen Konzern und weltweit größten Handy-Hersteller Nokia anscheinend besonders am Herzen liegen, wurden dessen Aktivitäten von Nokia bereits auf juristischen Wegen geahndet.

Die offenbar durch Manipulation der Adresszeile erreichbare, offizielle Seite im Nokia App Store Ovi-Store wurde mittlerweile entfernt. Nach dem Barcelona-Congress wird bereits seit April 2010 über die Nutzung von MeeGo auch als neues Nokia Betriebssystem für künftige High-End-Smartphones und eben jenes Tablet Nokia Z500 gemunkelt. Branchenkenner vermuten nun, dass Nokia die vom 15. bis 17. November 2010 im irischen Dublin stattfindende MeeGo Developer Conference für eine erste Präsentation des Nokia Z500 nutzen wird.

Dualboot-Update: MeeGo auf Maemo-Smartphone Nokia N900

Michael Cromarty schreibt in seinem MeeGo-Blog, dass er es geschafft hat, MeeGo auf das Maemo-Smartphone Nokia N900 zu bringen und damit einen Dualboot zu ermöglichen. Zwar ergaben sich diverse Schwierigkeiten damit und schon seit März gibt es Gerüchte darüber, dass die Dualboot-Lösung aufs N900 käme, nun könnte es in den kommenden Wochen endlich soweit sein.

Dank dem Dualboot mit MeeGo und Maemo kann sich der Anwender überlegen, mit welchem der Betriebssysteme er lieber arbeitet. Aktuell überlegt man, ob es nicht Apps geben solle, die sowohl mit Maemo als auch mit MeeGo laufen. Aktuell ist es möglich, MeeGo als Entwickler-Image herunterzuladen und zu installieren. Aber: Der Anwender sollte sich sicher sein, zu wissen, was er da tut, durch solche Systemeingriffe erlischt normalerweise die Gewährleistung des Geräts und geht etwas schief, hat es der Anwender selbst zu richten.

Auch Cromarty warnt grundsätzlich eher davor, MeeGo schon zu installieren, zwar bringe man die Version jede Woche auf den neuesten Stand, aber es könnten erhebliche Probleme bei der Installation auftreten, denn es liegt bislang lediglich eine Work-in-Progress-Version vor. Deshalb sollte idealerweise ein Testgerät für diese Installation vorliegen, andernfalls empfiehlt Cromarty, sämtliche Telefonfunktionen regelmäßig zu testen. Ein Video gibt einen ersten Eindruck wieder: