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Dualboot-Update: MeeGo auf Maemo-Smartphone Nokia N900

Michael Cromarty schreibt in seinem MeeGo-Blog, dass er es geschafft hat, MeeGo auf das Maemo-Smartphone Nokia N900 zu bringen und damit einen Dualboot zu ermöglichen. Zwar ergaben sich diverse Schwierigkeiten damit und schon seit März gibt es Gerüchte darüber, dass die Dualboot-Lösung aufs N900 käme, nun könnte es in den kommenden Wochen endlich soweit sein.

Dank dem Dualboot mit MeeGo und Maemo kann sich der Anwender überlegen, mit welchem der Betriebssysteme er lieber arbeitet. Aktuell überlegt man, ob es nicht Apps geben solle, die sowohl mit Maemo als auch mit MeeGo laufen. Aktuell ist es möglich, MeeGo als Entwickler-Image herunterzuladen und zu installieren. Aber: Der Anwender sollte sich sicher sein, zu wissen, was er da tut, durch solche Systemeingriffe erlischt normalerweise die Gewährleistung des Geräts und geht etwas schief, hat es der Anwender selbst zu richten.

Auch Cromarty warnt grundsätzlich eher davor, MeeGo schon zu installieren, zwar bringe man die Version jede Woche auf den neuesten Stand, aber es könnten erhebliche Probleme bei der Installation auftreten, denn es liegt bislang lediglich eine Work-in-Progress-Version vor. Deshalb sollte idealerweise ein Testgerät für diese Installation vorliegen, andernfalls empfiehlt Cromarty, sämtliche Telefonfunktionen regelmäßig zu testen. Ein Video gibt einen ersten Eindruck wieder:

Nokia N9: Erste Bilder des eventuellen MeeGo-Smartphones

Nokia bringt mit dem N9 eventuell das erste Smartphone auf den Markt, welches mit dem neuen Betriebssystem MeeGo läuft. Auf der russischen Seite eldarmurtazin.livejournal.com, betreut von Branchenkenner und Chefredakteur der russischen Ausgabe von mobilereview.com, werden neue Bilder des Smartphones gezeigt – man muss sich allerdings seinen Teil denken, denn Kommentare zu den Pics scheinen nicht Murtazins Sache zu sein.

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Intel und Nokia stellen MeeGo 1.0 vor

Das von Nokia und Intel gemeinsam entwickelte Betriebssystem MeeGo findet offenbar einen breiten Einsatzbereich. Neben den Geräten der Hersteller Acer und Asus haben sich nun weitere Unternehmen dem MeeGo-Projekt angeschlossen. Dazu gehören BMW, Electronic Arts Mobile, Novell, TurboLinux und andere. Denn das neue Betriebssystem wird nicht nur in Smartphones zum Einsatz kommen, sondern auch in Fernsehern, Autos und weiteren softwarebasierten Anwendungen.

MeeGo vereint die beiden Entwicklungslinien von Intels Moblin und Nokias Maemo. Die beiden Betriebssysteme wurden ursprünglich für Netbooks und Smartphones entwickelt und basieren auf dem Open-Source-Betriebssystem Linux. Doch MeeGo soll offenbar noch weit darüber hinaus gehen und nach dem Vorbild von Googles Android eine offene Plattform werden, die verschiedene Anwendungen für eine Vielzahl von Gerätetypen erlaubt.

Schirmherr der Entwicklungsarbeit an MeeGo ist die Linux Foundation. Sie gewährleistet die Unabhängigkeit von einzelnen Herstellern. Daher ist das Betriebssystem auch nicht an die Hardware von Intel gebunden, obwohl das Unternehmen die Entwicklung von MeeGo mit initiierte. Es läuft genauso auf anderen Prozessoren der ARM-Architektur. Diese werden in Smartphones und Tablet-PCs bevorzugt verwendet, weil sie sehr energiesparend arbeiten.

Auf dem Intel Developer Forum (IDF) in Peking hat Intel das neue anbieterunabhängige OS am laufenden Betrieb vorgestellt. Das Unternehmen stellte die Vielseitigkeit des Systems unter Beweis, indem es Anwendungen auf einen Netbook von Acer, einem Smartphone und einem TV-Gerät vorführte. Das Betriebssystem MeeGo 1.0 soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2010 auf den Markt kommen. Nutzer können nach Angaben der Linux Foundation die Anwendungen entweder im App Center von Intel oder auch im Ovi Store von Nokia herunterladen.

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Tüftler optimiert Google Chrome für Nokia N900

An dieser Geschichte lässt sich gut nachvollziehen, was Open Source wirklich bedeutet. Denn was die Entwickler von Google bisher nicht bewerkstelligten, hat jetzt ein Hobby-Programmierer namens Jacekowski erledigt. Er hat im Alleingang Googles Browser Chrome auf dem Handy N900 von Nokia zum Laufen gebracht. Dabei machte sich der findige Tüftler zu nutze, dass das Betriebssystem Maemo, das auf dem N900 zum Einsatz kommt, auf Linux basiert. Und Linux ist nunmal Open Source.

Jacekowski nutzte die offenen Quellen und hat den Browser auf der Debian 32Bit Plattform installiert. Seinen Angaben zufolge gibt es zwar noch ein paar kleinere Bugs, aber das System als solches laufe. Ein paar Besonderheiten hat Jacekowski gleich mit im Angebot. So sollen ein Flash-Support und weitere Extras dazu gehören, die im Allgemeinen nur Desktop-Browsern vorbehalten sind. Für diejenigen, die es ihm gleich tun wollen, hat Jacekowski die Software nebst Anleitung auf seiner Homepage zur Verfügung gestellt.

Es wird empfohlen, einen Overlock am Prozessor des N900 durchzuführen. Dadurch wird gewährleistet, dass Chrome mit optimaler Leistung auf dem Gerät läuft. Das sollten allerdings nur wirkliche Profis mit tiefgreifenden Fachkenntnissen machen. Ansonsten könnte dem Smartphone Schaden zugefügt werden. Dieser erster Schritt der Öffnung des N900 für Chrome weckt im gleichen Atemzug Hoffnungen auf weitere neue Entwicklungen, die in Zukunft auf das Handy installiert werden können. Auch hierfür ist wieder Entwicklergeist gefragt.

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MeeGo: Teile möglicherweise schon bald öffentlich

Vieles tut sich auch bei den Betriebssystemen für Smartphones: auf dem Mobile World Congress in Barcelona verkündete Nokia bereits, das bisherige Nokia-eigene Betriebssystem Maemo einzustellen und künftig auf eine neue Gemeinschaftsenwicklung mit Intel zu bauen, die auf den Namen MeeGo hören soll – eine Symbiose aus Moblin und Maemo. Ein konkretes Zieldatum wurde dabei nicht gesetzt, doch offenbar läuft die Entwicklung bereits auf Hochtouren – in einem Blog kündigte Valtteri Halla von Nokia nun an, dass zum Monatsende bereits erste Programmpakete verfügbar sein sollen.

Zunächst soll das bisher von Maemo angetriebene Nokia N900 in den Genuss des neuen Betriebssystems kommen, bald soll aber auch Atom-basierte Hardware unterstützt werden. Erklärtes Ziel ist, MeeGo auf möglichst vielen Plattformen einsetzbar zu machen, sowohl auf Handys und Smartphones als auch auf Netbooks und Notebooks bis hin zu Fernsehern und anderen mobilen Geräten. MeeGo ist ein komplettes Open Source-Projekt und wird von der Linux Foundation unterstützt.

Es zeichnet sich damit auch unter den mobilen Betriebssystemen eine weitere Kluft zwischen proprietären und streng kontrollierten Betriebssystemen wie dem iPhone OS und quelloffenen Projekten wie Android, Symbian und MeeGo ab. Während bei Apples Prinzip ein Vorteil in der Sicherheit der vefügbaren Anwendungen besteht, profitieren quelloffene Betriebssysteme naturgemäß von flexibleren Einsatzmöglichkeiten und mehr Möglichkeiten zur individuellen Anpassung – und nicht zuletzt längerfristig von mehr verfügbarer freier Software, die im Fall von MeeGo auch noch auf andere Geräte portiert werden kann.

Im zweiten Quartal soll eine erste Version von MeeGo fertiggestellt sein – wann die ersten Geräte mit MeeGo verfügbar sein werden, steht noch nicht konkret fest.

Neues Firmware-Update für das Nokia N900

Ein erneutes Update steht für Nokias Business-Handy N900 bereit. Das Update für das Smartphone wird unter der Revisionsnummer v3.2010.02-8 bereitgestellt und kommt per OTA, also ohne Verbindung zum PC, direkt auf das Handy. Im Changelog ist das Update undokumentiert, daher lässt sich nur spekulieren, was es genau umfasst – bei der Dateigröße von rund 16 Megabyte sind allerdings keine allzu großen Veränderungen und neue Funktionen zu erwarten. Nutzer, die nicht in den Genuss einer Internet-Flatrate kommen, sollten das Update übrigens möglichst erst im heimischen WLAN genießen.

Vielmehr wird gemutmaßt, dass Nokia auf diesem Weg ein großes Update des bisherigen Betriebssystems Maemo auf das neue, in Kooperation mit Intel erstellte Betriebssystem MeeGo vorbereitet. Bereits im Januar bekamen N900-Besitzer das Update häppchenweise: ein kleines Update legte den Grundstein, wenige Tage später folgte ein grundlegendes Update, das unter anderem Mail for Exchange einführte.

Auf dem Mobile World Congress gab Nokia bekannt, das bisherige Nokia-Betriebssystem auf Linux-Basis namens Maemo und das Intel-System Moblin zum neuen Betriebssystem MeeGo zu verschmelzen. Aufatmen also für Besitzer von Handys mit Maemo: der Support wird offensichtlich vorerst nicht eingestellt, wie das aktuelle Update beweist. MeeGo ist ein universell einsetzbares, offenes Betriebssystem, das neben Smartphones auch auf Notebooks, Tablet-PCs und sogar Fernsehern eingesetzt werden kann – und darüber hinaus dürfen sich MeeGo-Benutzer sogar über Multitasking freuen.