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Fonic: Bei 40 Euro ist Schluss

Telefonieren mit dem Handy wird für die Kunden von Fonic ab dem heutigen 3. Januar 2011 billiger. Der Mobilfunkbetreiber verrechnet bei Gesprächen innerhalb Deutschlands 40 Euro, bei diesem Betrag gibt es einen Kostenstopp. Von der Kostenbremse profitieren alle Kunden des Betreibers, die bestehenden und auch neuen Kunden. Neben sämtlichen Telefonaten in deutsche Netze (ausgenommen sind hierbei die Mehrwertnummern) sind innerhalb dieser Flatrate auch alle SMS, die innerhalb Deutschlands versendet werden.

Die Abrechnung funktioniert sehr einfach: Der Mobilfunkdiscounter verrechnet seinen Kunden pro Gesprächsminute neun Cent. Telefoniert der Kunde im Monat für weniger als 40 Euro, muss er nur den errechneten Betrag bezahlen. Ist das Limit von 40 Euro erreicht, werden von Fonic keine weiteren Gebühren mehr verrechnet. Bei diesem neuen Tarif gibt es demnach keine Verlierer. Wer weniger telefoniert, zahlt nur den anfallenden Betrag, Vieltelefonierer dürfen sich darüber freuen, dass die Kosten nicht ins Unermessliche steigen. Der Kostenstopp gilt nur innerhalb Deutschlands. Wenn Kunden von Fonic im Ausland Telefongesprächen führen, fallen die dafür vorgesehenen Kosten an.

Fonic ist ein Mobilfunkdiscounter im Netz von O2. Mit der Kostenbremse folgt der Betreiber anderen Mitbewerbern, die ebenfalls eine Kostenbremse für ihre Kunden anbieten. Als erster Mobilfunkanbieter hat O2 den sogenannten Kosten-Airbag einführt (50 Euro im Monat), auch Simyo und Blau.de bieten Flatrates für ihre Kunden an. Zu den letzteren beiden gibt es einen Unterschied. Während Simyo und Blau.de (beides Marken von E-Plus) auch das mobile Internet in ihre Kosten-Obergenze einbeziehen, kostet das Surfen im Internet bei Fonic weiterhin 24 Cent pro Minute.

Simyo: Kostengrenze ab 39 Euro pro Monat

Als o2 seinerzeit den Kostenairbag von 45 Euro einführte, zeigte sich der Provider in einer verbraucherfreundlichen Vorbildrolle. Dementsprechend zogen weitere Unternehmen nach und führten ebenfalls eine Kostenobergrenze ein; so jetzt auch die E-Plus-Marke simyo, die ihre Grenze bei 39 Euro pro Monat zieht. Gespräche, die darüber hinaus kosten würden, werden nicht berechnet – der Verbraucher zahlt höchstens 39 Euro. Auch blau.de folgt jetzt dem Beispiel.

Simyo nennt das Ganze “Kostenstopp” und rechnet dabei wie gehabt neun Cent pro Gesprächsminute und pro SMS in alle Netze ab. Das mobile Surfen kostet auch weiterhin 24 Cent pro MByte. Eingeschlossen sind sämtliche deutsche Netze, ausgeschlossen hingegen Roaminggebühren, die für Telefonate im Ausland anfallen, Premium- sowie Servicerufnummern. Außerdem gilt, dass mit dem Buchen des Kostenstopps Datenverbindungen gedrosselt werden. Wer die komplette Bandbreite nutzen will, ist gezwungen, ein Datenpaket mit 1 GB für 9,90 Euro monatlich hinzu zu buchen.

Der Kostenstopp muss bei simyo einmal aktiviert werden, was kostenfrei ausgeführt wird. Ab dem 1. November gilt der Tarif für Neukunden automatisch. Blau.de wird ebenfalls diese Grenze einführen, hier heißt es dann Kostenschutz, die restlichen Konditionen sind identisch mit dem Angebot von simyo.