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iMessage fällt DOS Attacke zum Opfer

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Apples iMessage Service erfreut sich größter Beliebtheit und funktioniert auch ohne größere Probleme. Es sind Gruppenchats möglich und auch auf einem Desktop PC mit OSX lässt sich der Service nutzen.

Dennoch, egal wie hochentwickelt unsere Smartphones sind, gibt es immer noch einige Limitierungen. Sonst wären Desktop PCs und Laptops vermutlich schon ausgestorben. Es ist relativ einfach ein Script für einen Apple Rechner zu programmieren um einfach Aufgaben immer wieder auszuführen. Und genau das wurde jetzt genutzt, um den iMessage Service zu attackieren.

Einige Entwickler vielen dieser Attacke zum Opfer. Angeblich waren die Angreifer Teil von der Anonymous Bewegung. Durch das Applescript sendete der “Hacker” viele Nachrichten und das in sehr hoher Geschwindigkeit. Quasi eine SMS Bombe.

Die Anzahl der Nachrichten ist dann so hoch, dass es für den Empfänger unmöglich ist die Nachrichten und Notifications zu löschen. Daraus resultiert dann, dass die App crasht und abstürzt. Und das ist dann eine sogenannte Denial-of-Service Attack. Auch wenn in der einfachsten Form.

Das Problem dabei ist, dass iMessage normalerweise mit einer Email Adresse oder einer Telefon Nummer verbunden. Die Email Adresse zu ändern stellt jetzt nicht das große Problem dar. Aber sich mal schnell eine neue Handynummer zu besorgen ist dann schon eine eher unbeliebte Aufgabe.

Apple scheint also keinerlei Limitierungen im Bezug auf die Anzahl und Schnelligkeit der Nachrichten zu haben. Wenn mann dann auch noch eine ganze Menge an Symbolen schickt, ist die App nicht mehr in der Lage das ganze zu rendern und stürzt auch ab.

Der derzeitig einzige “Fix” besteht darin, iMessage zu deaktivieren, da man keine unbekannten Teilnehmer blocken kann. Warum genau die Entwickler angegriffen wurden, ist noch völlig unklar.