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Apple und Google löschen Apps

Flappy Bird ist vielen Smartphone Besitzern weiterhin ein Begriff. Der Entwickler mahnte schon öfter, es aus den Stores entfernen zu lassen und immer wieder gab er nach. Vor wenigen Tagen machte er ernst und lies Flappy Bird nun doch aus den App Stores entfernen. Der Entwickler gab als Motiv an “Flappy Bird wurde entwickelt, um in ein paar Minuten gespielt zu werden, während man entspannt ist. Aber es wurde ein süchtig machendes Produkt. Ich denke, es ist zum Problem geworden. Und um das Problem zu lösen, ist es das Beste, Flappy Bird offline zu nehmen. Es ist für immer [aus den App Stores] weg.”Flappy bird_One-1

Für die Smartphone Besitzer welche sich Flappy Bird nicht installiert haben. Flappy Bird ist ein Spiel in dem man durch wildes Tippen auf dem Bildschirm einen Vogel steuert, dieser muss zwischen zwei langen Tonnen (die Ähnlichkeiten mit denen von Super Mario haben) lang fliegen. Mancher Handynutzer haben dabei ihr Smartphone aus Frust zerstört.

Die Folgen der Entfernung von Flappy Bird sind viele Nachahmer-Apps welche auch nicht immer nur gute Absichten hatten, sondern auch für böswillige Zwecke missbraucht wurden. Darauf haben Apple und Google nun reagiert und schalten keine Apps mit dem Namen “Flappy” mehr online.

Ebenso gilt die Regelung für die bereits bestehenden Apps mit Flappy im Namen. Diese werden die App wohl umbenennen müssen um einer Löschung vozubeugen.

Apple schickt 8 Millionen iPhones aufgrund von Fehlern wieder zurück

Apple hat bis zu 8 Millionen Geräte wieder an Foxconn zurück geschickt “due to appearance of substandard or dysfunctional problems.”. Also wegen fehlerhafter Funktionen und anderen Produktionsfehlern. Das könnte den Tophersteller aus Cupertino 1,6 Milliarden Dollar kosten, laut einem Bericht von China Business.

In dem Bericht steht leider nicht, um welche Probleme oder Fehlfunktionen es sich genau handelt. Auch wird nicht erwähnt, um welches iPhone Modell es sich handelt.

Wenn diese Charge aus bestehenden Modellen wie dem iPhone 5 oder 4S bestand , könnte das dazu führen, dass sie demnächst eine Weile nicht mehr verfügbar sind. Wenn es sich dabei aber um das neue Modell handelt, könnte es sogar passieren, dass Apple die Veröffentlichung nach hinten schieben muss. Das wäre für die meisten wohl ärgerlicher, da das Interesse natürlich höher an dem neuen Modell ist, als an den Alten.

Nach Berichten haben die Foxconn Fabriken Anfang diesen Monats mit der Produktion vom iPhone 5S begonnen. Bisher geht man davon aus, dass Apple ihr iPhone der siebten Generation auf der Worldwide Developers Conference im Juni vorstellen werden. Also noch etwa 1 1/2 Monate warten und weiterhin tausende von Gerüchten verfolgen. Und ein paar davon werdet ihr natürlich auch hier finden.

Früherer Apple CEO: Apple braucht einen neuen kreativen Vorsprung

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Während die Aktie von Apple sich immer weiter vom Rekord Hoch letzten September entfernt, kommen natürlich immer mehr Analysten und Marktbeobachter, die gerne ihre Meinung dazu abgeben, wie es so weit kommen konnte und warum immer mehr Investoren beunruhigt sind. Die letzte Erklärung zu diesem Fall kommt von einem Bekannten: John Sculley. Er war früher CEO bei Apple. Bekannt ist er vor allem dafür, dass er von Steve Jobs angeworben wurde. 2 Jahre später feuerte Sculley dann Jobs. Dies lag damals daran, dass er der Meinung war, dass die Kreativität bei Apple eingeschlafen war.

Die letzten 10 Jahre galten dem kreativen Vorsprung, laut Sculley. Und Apple stande immer an der Spitze diesen Vorsprungs mit dem iPhone und dem iPad und der extrem schnellen Entwicklung der Technik. Jetzt ist es allerdings so, sagte Sculley gegenüber CNBC Asia, dass wir in einem Jahrzehnt der “schnellen Verfolger” angekommen sind. Er sagt, dass die besonderen technologischen Durchbrüche immer seltener geschehen werden und das dann Firmen wie Samsung deutlich aufbauen können, während auf der Suche nach “the next big thing” ist.

Sculley glaubt daran, dass der nächste kreative Vorsprung im Bereich der Sensoren liegt. Er denkt, dass so ziemlich alle Geräte in irgendeiner Art und Weise miteinander kommunizieren und dafür vor allem ausgewertete Daten von verschiedenen Sensoren zum Interagieren nutzen.

Google wieder Platz 1 der besten Firmen, Apple nicht mal unter den Top 100

Fortune hat erst heute das Ranking für 2012 veröffentlicht. In diesem Ranking werden die Firmen gelistet, in welcher die Angestellten am zufriedensten sind und gerne arbeiten. Und zum vierten mal in Folge findet man Google auf dem ersten Platz wieder. Das komplette Ranking umfasst 100 Firmen und der schärfste Konkurrent von Google ist darauf tatsächlich nicht zu finden.

Warum Google wiederholt auf dem ersten Platz ist, erklärt die Studie, liegt vor allem an den Vorteil und dem guten Geschäftsmodell das die Mitarbeiter motiviert hält.

“The Internet juggernaut takes the Best Companies crown for the fourth time, and not just for the 100,000 hours of subsidized massages it doled out in 2012. New this year are three wellness centers and a seven-acre sports complex, which includes a roller hockey rink; courts for basketball, bocce, and shuffle ball; and horseshoe pits,”

sagt Fortune.

In dem Ranking gibt es keine Verbindung zwischen der Menge an Geld und Profit die generiert wird und dem Platz im Ranking. Der einzige wichtige Faktor hierfür war die Zufriedenheit der Mitarbeiter.

Weiterhin findet man eine Menge Firmen aus dem mobilen Sektor. Qualcomm zum Beispiel landet auf einem sehr guten 11. Platz. Intel und Microsoft hingegen liegen recht weit hinten. Intel belegt den 68. Platz und Microsoft schafft es gerademal auf den 75. Platz. Wer sich die komplette Statistik genauer anschauen will, kann sie hier finden.

Die Erklärung zu Apples magischer Preisgestaltung

Habt ihr euch schon jemals gefragt, warum Smartphones und Tablets ein paar Monate nach Marktstart stark im Preis gefallen sind, aber das iPad und das iPhone immer noch genauso viel kosten wie am Anfang und das sogar teilweise das komplette Jahr, bis ein neues erscheint? Wie schafft es Apple die Großgeschäfte so zu beeinflussen, dass sie diese nicht “verschleudern” und Firmen wie Samsung das anscheinend nicht hinbekommen?

Wer sich das schon mal gefragt hat, findet einen interessanten Artikel bei MacWorld, welcher sich genau mit dieser Frage beschäftigt.

Als erstes muss gesagt sein, dass Apple die Großgeschäfte anders behandelt, wie andere Firmen. Doch wie geschieht das? Nun, jeder Hersteller gibt an die Retailer die UVP weiter, die sogenannten Unverbindliche Preisempfehlung vom Hersteller und den Retailern steht es frei, weit darunter zu gehen. Und die meisten Firmen haben dann auch noch eine riesige Lücke zwischen dem UVP und den Kosten, die dem Retailer beim Erwerb der Geräte anfällt. Bei Apple ist das nicht der Fall.

Die tatsächliche Differenz vom Einkaufspreis und dem UVP für Apple Produkte ist ein Mysterium das ganz Cupertino getreu extrem stark behütet wird. Und die Retailer dürfen sich dazu nicht äußern, weil sie sonst hohe Strafen befürchten müssen.

“Apple, however, extends only a tiny wholesale discount on its Macs and iPads to your retailer of choice. The actual numbers are a closely guarded secret, protected by confidentiality agreements between Cupertino and its resellers, but the difference probably amounts to only a few percentage points off the official price that you find at Apple’s own stores. With such a narrow gap to tinker with, most retailers can’t offer big discounts and still hope to turn a profit,”

Erklärt MacWorld.

Doch das alleine ist nicht der einzige Grund für den dauerhaft hohen Preis. Apple bietet den Retailern eine relativ gute Prämie an, wenn diese die Produkte von Apple über einem gewissen Preis verkaufen. Das kann man quasi also eine Subvention nach dem Kauf betrachten und diese Subvention hält den Preis auf einem konstanten Level.

Und im Großen und Ganzen funktioniert diese Strategie für Apple sehr gut. Apple hält sich auch sehr strikt an die eigenen Richtlinien und behandelt jeden Retailer gleich. Sonst bestünde die Gefahr, dass einer der Händler zu günstig anbietet, damit einen großen Marktanteil erwirtschaftet und ständig bei Apple nachbestellt, während die anderen Händel fast leer ausgehen. Stattdessen gibt Apple den Preis vor und die Händler bekommen im Gegenzug ihre Prämien. Nicht das schlechteste Geschäftsmodell, würde ich sagen.

Hier geht es zum kompletten Artikel von MacWorld.

Tim Cook äußert sich über das Verhältnis zu Samsung

Man muss es Tim Cook hoch anrechnen, dass er sich über das Verhältnis zu Samsung äußert, mit denen Apple jetzt seit geraumer Zeit im Rechtsstreit steht und die dennoch einer der größten Hardwarezulieferer für Apple sind. Die Bloomberg Businessweek hat Tim Cook gefragt, ob sich das Verhältnis nach den ganzen gerichtlichen Auseinandersetzungen geändert hätte, gab Tim Cook zu:

life is a complex thing sometimes, and yes, it’s awkward.

Cook sagt aber weiterhin auch, dass er es eigentlich hasse, sich über Patente streiten zu müssen. Aber es gab keinen anderen Ausweg, meinte er, nachdem man unzählige andere Optionen versucht hatte.

What we would like, in a perfect world, is for everyone to invent their own stuff,
we love competition. But we want people to have their own ideas and invent their own stuff.
So after lots of trying, we felt we had no other choice. We tried every other avenue, and so we’ll see what happens in the future.

Cook dementierte auch, dass die Auseinandersetzungen der beiden Firmen eine Zusammenarbeit zunichte machen würde. Denn Apple arbeitet schon seit der ganzen Zeit mit Samsung zusammen, auch während den Rechtsstreitigkeiten.

For years we have worked with people who we also compete with, I mean, Microsoft (MSFT) is an example. They provide Office, and so they’re a developer-partner, but they’re also a competitor. Intel (INTC) is a partner on the Mac, but they are obviously trying to get into the mobile business. So it’s not different for us. It’s not unique. It’s not the first time where we have competed and cooperated. This is something that we get up every day doing. The thing that is different is the added litigation burden. I hope this works out over time.

Apple hat im dritten Quartal 71% aller Tablets in China verkauft

Apples iPad Linie hat einiges an Marktanteilen verloren, durch das Aufkommen der neuen, relativ billigen Android Tablets. Dies vor allem in den USA im letzten Quartal. Aber mit der Auflage des iPad Mini und dem iPad der vierten Generation wird Apple vermutlich wieder etwas Boden gut machen können im vierten Quartal. Genau wie im Frühling, als das iPad der dritten Generation veröffentlicht wurde.

Und nicht nur das, die Tablets von Apple gewinnen immer mehr Marktanteile in China, sagen Analysten. Im dritten Quartal hat sich der komplette chinesische Markt um 62,5% im Gesamtem vergrößert und davon gingen sagenhafte 71,42% an die Tablets von Apple. Man kann also nur mutmaßen, was im nächsten Quartal passieren wird, wenn sich dazu jetzt noch die Verkaufszahlen des iPad Mini und des vierten iPads gesellen.

Direkt nach Apple kommt dann Lenovo, eine chinesische Marke die auch Hierzulande bekannt ist. Auf dem dritten Platz findet man dann die Eben Brand. Diese Marke ist außerhalb von China relativ unbekannt, kann aber dennoch erstaunlich gute Verkaufszahlen im eigenen Land vorweißen.

Apple hat keine Chance mehr ohne Steve Jobs

Vor einigen Tagen fragten die Redakteure von PhoneArena.com ihre Leser, ob sie der Meinung sind, dass Apple auch ohne Steve Jobs gegen die Konkurrenz bestehen können. Und so wie es aussieht, scheinen die meisten Leser, nämlich 69.62%, nicht daran zu glauben, dass Apple ohne Steve Jobs eine Chance gegen die Konkurrenz hat.

Diese Meinung teilen auch einige Analysten und Unternehmensgründer denken, darunter auch Elon Musk, welcher der Gründer von Firmen wie Tesla und SpaceX ist. Dieser Gedanke kommt vor allem daher, dass Steve Jobs als Erfinder und Visionär bekannt war, wohingegen Tim Cook mehr ein Experte im operativen Geschäft ist – einer der weiß, wie man den Profit maximiert, aber nicht soviel beisteuern kann, wenn es um das Produkt als solches geht. Im Gegensatz dazu sehen die Analysten Larry Page, den CEO von Google, als einen Mann, der das Unternehmen in die richtige Richtung führen wird.

22,48% der Befragten denken allerdings auch, dass es jetzt noch zu zeitig ist, um solche eine Aussage treffen zu können. Ich sehe das ähnlich, dass Tim Cook nicht der selbe Visionär ist wie ein Steve Jobs. Das heißt aber nicht automatisch, dass er deswegen gleich null Chancen hat, Apple weiter zum Erfolg zu führen. Und 7,9% der Befragten sind der Meinung, dass Apple mittlerweile so gut läuft, dass es kaum noch eine Rolle spielt, wer der Chef ist.

Apple und HTC schließen Frieden vor Gericht

Apple und Samsung werden eventuell nie zu einer Einigung bezüglich des Patentstreits kommen, doch alle, die behaupten, dass Apple nie etwas einsieht in den zahlreichen Kämpfen gegen Android Hersteller sollte sich folgende News genauer durch lesen. Apple und der angekratzte taiwanesische Android Partner HTC haben am Samstag gemeinsam verkündet, dass sie sich in alle laufenden Patentstreitigkeiten einigen konnten. Weiterhin haben sich beide Firmen auf einen 10 Jahres Vertrag geeinigt, der alle Patentlizenzen in der Vergangenheit, in der Gegenwart und auch in der Zukunft abdecken wird. Zumindest für das nächste Jahrzehnt.

“We are glad to have reached a settlement with HTC,” Sagte Apples CEO Tim Cook in einem Statement. “We will continue to stay laser focused on product innovation.”. Peter Chou von HTC sagte folgendes: ”HTC is pleased to have resolved its dispute with Apple, so HTC can focus on innovation instead of litigation.”

HTC teilte den Reportern auch mit, dass dieser Deal mit Apple keinerlei negative Auswirkungen auf das Finanzielle von HTC haben wird. Das wird auch den Investoren gefallen, die derzeit wohl keine leichte Zeit mit dem Unternehmen haben, welches nicht mehr so floriert wie früher.

Hier das offizielle Statement der Firmen:

HTC and Apple Settle Patent Dispute

All Patent Litigation Between the Companies Dismissed

TAIPEI, Taiwan and CUPERTINO, California—November 10, 2012—HTC and Apple® have reached a global settlement that includes the dismissal of all current lawsuits and a ten-year license agreement. The license extends to current and future patents held by both parties. The terms of the settlement are confidential.

“HTC is pleased to have resolved its dispute with Apple, so HTC can focus on innovation instead of litigation,” said Peter Chou, CEO of HTC.

“We are glad to have reached a settlement with HTC,” said Tim Cook, CEO of Apple. “We will continue to stay laser focused on product innovation.”

Apple auf Platz 1 der innovativsten Firmen

Nachdem Apple letztes Jahr schon den Titel für die innovativste Firma der Welt gewonnen hat, ist es dieses Jahr wieder an Platz 1 gelandet. Diesmal aber mit einem noch größeren Vorsprung als beim letzten mal. Das belegt eine Studie von Booz Research for Global Innovation 1000.

Apple hat 2,4 Milliarden Dollar für die Entwicklung und Forschung ausgegeben und ist damit weit weg von den Firmen, die noch viel mehr Geld für diese Bereiche investierten. Samsung, Microsoft und Nokia haben sehr viel mehr Geld in Forschung investiert als die Jungs aus Cupertino. 70% der befragten sahen Apple als die Firma an, “where innovation happens”. Im Vergleich dazu sahen das bei Google, welches den zweiten Platz belegte, nur 42% der Befragten so.

Wenn man nur die finanzielle Seite betrachtet, ist der treibende Faktor eindeutig die technische und mobile Sparte der jeweiligen Unternehmen. In keinem anderen Bereich wird soviel Geld investiert. Samsung hat zum Beispiel 9 Milliarden Dollar in die Forschung und Entwicklung gesteckt, dicht gefolgt von Microsoft.

Allerdings sind dies die Statistiken für 2011 und nicht 2012. Was ja logisch ist, denn 2012 ist auch noch nicht vorbei und bei diesen Berichten schaut man nicht nur auf ein Quartal, sondern auf das ganze Geschäftsjahr. Im Titelbild bedeutet R&D übrigens Research and Development, also Forschung und Entwicklung. Dort findet ihr die ersten 10 Plätze und wie viel diese jeweils dafür ausgegeben haben.