Vodafone verteilt “Froyo” für Nexus One später

Wer bei Vodafone das Smartphone Nexus One gekauft hat, kann mit dem Update auf Android 2.2 alias “Froyo” in zwei Wochen rechnen. Das Update soll nach einer technischen Prüfung “over the air” (OTA) verteilt werden und wer sein Gerät bei Google gekauft hat, dürfte das Update früher erhalten. Vodafone will die neuen Funktionen WLAN-Hotspot und Internetweitergabe via USB zwar nicht sperren, aber die Kunden sollen dafür zahlen: 49 Cent pro übertragenem MByte beim Surfen am Rechner – alternativ gibt es die neuen Datenpakete InternetPlus oder InternetPlus Flat mit 1 GB Inklusiv-Volumen. Bei einer zweijährigen Laufzeit kostet dieser Vertrag monatlich zwischen zehn und dreißig Euro.

Warum Vodafone das Update so spät verteilt, ist unklar; es wird darüber spekuliert, dass das so lange dauere wegen der Umstellung des Abrechnungsverfahrens für die Modemfunktion. Andererseits: In der US-Version von Android 2.2 und den Vodafone-Tarifen hat alles reibungslos funktioniert. Manuell kann Froyo installiert werden, indem der Bootloader entsperrt und anschließend das US-Build aufgespielt wird – aber: Damit erlischt die Garantie des Geräts.

Anleitungen gibt es dafür zuhauf. Nach dem Entsperren des Bootloaders kann man das “Recovery Image”, online frei verfügbar, aufspielen. Während des Vorgangs werden alle Telefoneinstellungen bis auf die Daten auf der SD-Karte gelöscht. Im Menü “Datenschutz” muss die Option “Meine Einstellungen sichern” vor dem Update eingestellt werden, damit alle installierten Apps wieder heruntergeladen werden. Auch die WLANs und dazugehörigen Passwörter und die Lesezeichen sind sofort wieder da, weil sie in der “Cloud”, also den Google-Servern, gespeichert sind.

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