Kategorie-Archiv: China-Handy

Gigabyte GSmart G1310: Erstes Android-Smartphone mit Dual-SIM

Endlich hat die Dual-SIM auch den Weg zu Android gefunden. Das erste Modell, das auf dem Markt erscheint und den parallelen Betrieb von zwei SIM-Karten erlaubt, ist das 4G-Smartphone Gigabyte GSmart G1310. Leider wurde bei dem Gerät auf eine zeitgemäße Ausstattung verzichtet. So hat der verbaute Qualcomm MSM7225-1-Prozessor eine Taktfrequenz von nur 528 Megahertz und mit 256 MB Arbeitsspeicher läuft Android 2.2 geradeso flüssig. Allerdings ist die Bildschirmauflösung mit 320 x 480 Pixel auf 3,2” auch entsprechend gering. Weiterlesen

No-Name-Handy-Hersteller auf dem Vormarsch

Auf dem heißumkämpften Handy-Markt etablieren sich billige China-Handys und No-Name-Hersteller aus Indien zusehends. Auch wenn diese Hinterhof-Bastler für den (west-)europäischen Handy- respektive Smartphone-Markt noch keine so große Rolle spielen wie beispielsweise in Russland, den Balkan-Staaten oder Lateinamerika. Marktforscher Gartner fand heraus, dass China-Handys, indische No-Name-Hersteller und andere namenlose Handy-Produzenten per drittes Quartal 2010 ihren Anteil am Weltmarkt mit nunmehr rund 33 Prozent binnen eines Jahres mehr als verdoppelt konnten, berichtet das Handelsblatt.

Von den bei Marktforschern überwiegend unter restliche Produzenten geführten, auch als „White Box“-Hersteller bekannten Firmen aus Asien, mauserte sich Micromax besonders. Dem indischen Hersteller, erst seit 2008 am Handy-Markt tätig, prognostizieren Branchenkenner durchaus eine erfolgreiche Entwicklung. Denn mit rund 2,5 Millionen ausgelieferten Exemplaren könnte es Micromax aus der Rest-Kategorie bald in die Einzelwertung schaffen. China-Handys und andere Namenlose bedienen in hohem Maße den eigenen Inlandmarkt, die dort aufstrebende Mittelschicht fährt aufs einfache Handy ab, es muss keine 3G-Datentechnik sein. Auch darin liegt das Problem weltweit agierender IT-Großkonzerne. Abgesehen von Nokia, der sich selbst an Marktanteilen in diesen Ländern bedient, sind die populärsten Handy- beziehungsweise Smartphone-Hersteller kaum noch in der Lage im Billigsegment zu produzieren.

Im Übrigen dürfte es sich auch um eine Frage des Images handeln. So scheint denn auch die Strategie asiatischer Handy-Hersteller mit High-End-Nachahmerprodukten aufzugehen. Hatten Mobilfunktelefone der fünf größten Produzenten, Nokia, Samsung, LG, Apple, HTC gehören zweifelsohne dazu, per September 2009 noch einen weltweiten Marktanteil von über achtzig Prozent, sank dieser im vergleichbaren Zeitraum 2010 auf nur noch 66,9 Prozent. Und der Handy-Markt in China wie Indien boomt nicht zuletzt wegen rasant steigender Nachfrage weiter.

Lenovo sagt Apple den Kampf an – vorerst nur in China

Der chinesische Hersteller Lenovo hat offenbar große Pläne im Smartphone-Segment. Ein erster Schritt ist die Einführung seines Android-Smartphones “LePhone”, von dem Lenovo nach eigenen Angaben in fünf Jahren “Millionen” verkaufen will. Später sollen die Absätze dann im zweistelligen Millionenbereich liegen. Aktuell komme der Anteil der Mobilgerätesparte, zu der Lenovo neben Mobiltelefonen und Smartphones auch Netbooks zählt, nicht über den einstelligen Prozentbereich hinaus. Innerhalb der kommenden fünf Jahre soll dieser Anteil auf 10 bis 20 Prozent anwachsen. Das verriet der CEO von Lenovo, Yang Yuanqing aus Anlass des Verkaufsstarts des “LePhone” in China.

Bereits im Januar war das Modell auf der CES in Las Vegas erstmals der Öffentlichkeit präsentiert worden. Zunächst soll das “LePhone” aber nur auf dem chinesischen Markt verkauft werden. Die Kombination aus einem niedrigen Kaufpreis und den integrierten populären chinesischen Diensten soll einen Verkaufsvorteil gegenüber Konkurrenzprodukten von RIM und Apple bringen. Ähnliches haben die Chinesen auch auf dem Markt des mobilen Internets vor. Auch hier sind hohe Investitionen geplant, um Apples Marktführerschaft in diesem Bereich zu brechen.

Dahinter steht offenbar die Strategie, zuerst auf dem heimischen Markt die Führungsposition zu übernehmen und von dieser Basis aus auch auf dem internationalen Markt verstärkt aktiv zu werden. Zwischendurch haben sich die Strategen zwar einmal verirrt als sie 2008 die Mobilfunksparte für 100 Millionen US-Dollar verkauften, nur um sie zwei Jahre später für das Doppelte wieder zurück zu kaufen. Nun haben sich die Chinesen aber wieder auf ihre Wurzeln besonnen und sehen neue Märkte im Smartphone-Segment. Beispielgebend dafür ist das PC-Geschäft, in dem Lenovo in China Marktführer ist und weltweit bereits die Nummer vier.

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xpPhone: Das erste Handy mit Windows XP

Im Internet ist ein neues Video vom chinesischen xpPhone, das erste Handy, das Windows XP als Betriebssystem verwendet, aufgetaucht. Im Video sieht man das xpPhone in Aktion. Es wurde erstmal auf der Computex 2009 in Taiwan vorgestellt und der Öffentlichkeit präsentiert.

Das xpPhone, welches eher an ein Netbook mit Telefonfunktion, anstatt an ein Smartphone erinnert, hat einen 4,8 Zoll großen Touchscreen (mit der Auflösung 800 x 480 Pixel) und eine ausschiebbare QWERTY-Tastatur, inkl. Zifferntasten, Nummernblock und einem Touchpad.

Dieses neuartige Smartphone ist 400 Gramm schwer und liefert neben anderen Funktionen, sowohl GPS, als auch eine 1,3-Megapixel-Kamera. Das XP-Handy unterstützt die Funkstandards WLAN, HSDPA und Bluetooth. Außerdem bietet es eine Vielzahl an Anschlüssen darunter z.B. Kopfhörer, Mikrofon, Speicherkarten und USB-Anschlüsse. Bei der Festplatte wird sich sein zukünftiger Besitzer zwischen einem Speichervolumen von 30 und 120 GByte entscheiden können. Als Prozessor steht ein AMD-Mobilprozessor mit entweder 512 Mhz oder 1 GHz zur Auswahl. Die Laufzeit des integrierten Akkus beträgt, laut In Technology, 5 Stunden Gesprächszeit und 5 Tage im Standby-Modus.

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