Android: Das Geheimnis der batterystats.bin


Google-Ingenieurin Dianne Hackborn, die schon über die Hardware Beschleunigung von Android gesprochen hat, hat auf Google+ einen weiteren Mythos von Android geklärt. Dieses Mal geht es um einen Punkt, den man in nahezu jeder FAQ oder Anleitung findet, wenn man ein neues Custom Rom flashen will: Nach dem flashen soll man die “batterystats.bin” löschen um das Optimale aus seinem Akku raus zu holen und Kalibrierungsfehler zu vermeiden.

Der Hintergedanke hinter dieser Aktion ist der, dass wenn man eine neue Rom z.B. mit einem zu 80% geladenen Akku flasht, denkt Android dann, dass er voll ist. Das ist natürlich nicht optimal und würde dazu führen, dass der Akku viel schneller alle ist.
Hackborn bringt es auf den Punkt:

Die Batterieanzeige in der Statusleiste ist ein Spiegelbild der batterystats.bin Datei.

Doch Dianne klärt den Mythos auf und sagt, dass in der Batterystats.bin nur Informationen darüber zu finden, WAS den Akku verbraucht. Das ist die Anzeige die man in den Akku Einstellungen findet. Also wie viel hat das Display verbraucht oder der Browser.
Fazit:
Es hat keine Auswirkungen auf den aktuellen Akkustand der angezeigt wird.
Es hat keine Auswirkungen auf den Akku.

Jetzt fällt auch auf, dass diese Daten jedesmal zurückgesetzt werden, wenn der Akku voll ist. Dann beginnt die Anzeige wieder von vorne zu zählen was wie viel Akku verbraucht. Damit ist klar, dass die batterystats.bin sowieso so gut wie jeden Tag gelöscht wird. Das heißt, man löscht die batterystats.bin sowieso nach jedem Ladevorgang automatisch.

Es ist also nicht mehr als ein Placebo Effekt.

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