Archiv für den Autor: Mario Wolz

Whatsapp wird für sagenhafte 19 Millarden Dollar verkauft

Heute morgen traf mich der Schlag, ich musste 2 mal nachsehen ob ich richtig sah, Facebook kauft den unabhängigen Kommunikationsdienst Whatsapp und das für unglaubliche 19 Millarden US Dollar. Dies entspricht etwa 13,8 Millarden Euro.

Whatsapp

Wie das Unternehmen mitteilte wird eine Summe von 12 Millarden Dollar in bar, weitere 4 Millarden in eigenen Aktien investiert.  Später sollen in einen Zeitraum von 3 Jahren weitere 3 Millarden Dollar in form von Aktien an die Gründer und die Mitarbeiter von Whatsapp gezahlt werden. Wir als “NORMALOS” können uns diese summen nur im entferntesten vorstellen.

Aktuell hat Whatsapp rund 450 Millionen nutzer. Facebook hat aktuell etwa 1,2 Millarden nutzer. Laut Zuckerberg (CEO und Gründer von Facebook) ist Whatsapp aktuell auf dem weg eine Millarden Leute miteinander zu verbinden. Daher ist der Dienst so wertvoll. Facebook möchte natürlich nicht den anschluss verpassen und neue Mitglieder für sich gewinnen.

Facebook

Laut Zuckerberg wird sich erstmal nichts wesentliches an Whatsapp ändern. Whatapp wird als eigenständiges Unternehmen mit seinen jetzigen Diensten weitergeführt.  “Die richtige Strategie ist, sich weiterhin auf Wachstum und Produkt zu konzentrieren.” Welchen Einfluss das auf Nutzerdaten haben wird ist bislang noch nicht abzusehen. Das Facebook Daten sammelt ist aber auch kein Geheimnis und sollte bekannt sein. Whatsapp Chef Koum hatte vor nicht all zu langer zeit bestätigt dass das Unternehmen keine Daten über die Nutzer sammelt und daran auch nicht interessiert sei. Spekulationen gab es schon länger das Google oder Facebook den Dienst Whatsapp kaufen wolle. Koum betonte die Firma wolle über Jahrzente unabhängig bleiben. Das ist jetzt wohl hinfällig.

threemaWer jetzt die Hände über den Kopf schlägt und Angst hat das seine Daten durch die Datenkrake bei Facebook nichtmehr sicher sind kann natürlich jederzeit auf andere Dienste wie beispielsweise Threema umsteigen.

Threema ist ein Schweizer unternehmen und im grunde nichts anderes als ein weiterer Messaging Dienst. Der Fokus liegt hierbei allerdings auf Sicherheit. Eine echte Verschlüsselung wird hier genutzt, niemand kann eure Nachrichten mitlesen ausser der Empfänger. Wenn man den machern von Threema trauen kann haben selbst die Serverbetreiber keine möglichkeiten Nachrichten mitzulesen. Was natürlich nicht bedeutet das dieser Dienst nicht auch Hackern oder der NSA zum Opfer fallen kann.

Zuerzeit nutzen vergleichweise sehr wenige Leute Threema, aber lasst euch davon nicht beirren. Wissen sollte man auf jeden fall das Threema nicht kostenlos ist. Im Play Store werden dafür 1,60€ verlangt. Und im App Store von Apple 1,79€. Anfangs ist Threema mit einmaligen Kosten teuer, im Vergleich zu Whatsapp wofür man 89 Cent jährlich löhnt, holt man diese aber schnell wieder raus. Falls ihr mehr über Threema wissen wollt hier der link zur Offiziellen Website https://threema.ch

Apple und Google löschen Apps

Flappy Bird ist vielen Smartphone Besitzern weiterhin ein Begriff. Der Entwickler mahnte schon öfter, es aus den Stores entfernen zu lassen und immer wieder gab er nach. Vor wenigen Tagen machte er ernst und lies Flappy Bird nun doch aus den App Stores entfernen. Der Entwickler gab als Motiv an “Flappy Bird wurde entwickelt, um in ein paar Minuten gespielt zu werden, während man entspannt ist. Aber es wurde ein süchtig machendes Produkt. Ich denke, es ist zum Problem geworden. Und um das Problem zu lösen, ist es das Beste, Flappy Bird offline zu nehmen. Es ist für immer [aus den App Stores] weg.”Flappy bird_One-1

Für die Smartphone Besitzer welche sich Flappy Bird nicht installiert haben. Flappy Bird ist ein Spiel in dem man durch wildes Tippen auf dem Bildschirm einen Vogel steuert, dieser muss zwischen zwei langen Tonnen (die Ähnlichkeiten mit denen von Super Mario haben) lang fliegen. Mancher Handynutzer haben dabei ihr Smartphone aus Frust zerstört.

Die Folgen der Entfernung von Flappy Bird sind viele Nachahmer-Apps welche auch nicht immer nur gute Absichten hatten, sondern auch für böswillige Zwecke missbraucht wurden. Darauf haben Apple und Google nun reagiert und schalten keine Apps mit dem Namen “Flappy” mehr online.

Ebenso gilt die Regelung für die bereits bestehenden Apps mit Flappy im Namen. Diese werden die App wohl umbenennen müssen um einer Löschung vozubeugen.

Shop listet Nokia X für etwa 80 Euro

Nokia namandy

 

Das Nokia derzeit an einem Android Smartphone werkelt sollte ja bekannt sein, nun hat aber Wmpoweruser auf der Website eines Vietnamesischen Händlers das Nokia X (Codename: Nomandy) für einen Preis von 80€ entdeckt.

Die gerüchte um dieses Gerät heizen schon mehere Monate auf, darunter zählen laut dem Wall Street Journal die ankündigung am 24 Februar auf dem MWC.Auch soll es keine Google Play Store anbindung besitzen und vielmehr auf Dienste von Nokia und Microsoft setzen wie Skype, Here Maps und Mix Radio. Der Appstore wird wohl von Nokia verwaltet, dort finden sich Apps wie Facebook und Twitter.

Die Spezifikationnen des Nokia X: (Welche teilweise bekannt sind) 1Ghz Dual Core (Qualcomm), Android OS 4.4.2 (KitKat), 4 Zoll Display mit einer Auflösung von 800×480 Pixeln, 4GB Internen Speicher, 512MB Ram, MicroSD Slot (erweiterbar auf 32GB), Wlan nach B/G/N Standart, Blutooth 4.0, 1500-mah Akku und eine Rückseitige 5Mp Kamera. Ausserdem soll das Gerät über 2 Simkarten slots verfügen und in 6 Farben verfügbar sein.

Das Nokia ausgerechnet jetzt in ihren letzten Atemzügen am Smartphone Markt noch ein Android Modell rausbringt hätten viele wohl nicht erwartet, da Nokia kurz vor der Übernahme von Microsoft steht werden wir in den nächsten Jahren nur noch wenige Geräte sehen wo der Name Nokia enthalten ist. Was die Zukunft für Nokia bringt ist bis jetzt noch nicht richtig abzusehen. Mein persönliches Empfinden Nokia wird uns irgendwann noch einmal überraschen, ich denke das dort eine Strategie hinter steckt, um sich komplett neu zu ordnen.