Kategorie-Archiv: iPhone Apps

Apple und Google löschen Apps

Flappy Bird ist vielen Smartphone Besitzern weiterhin ein Begriff. Der Entwickler mahnte schon öfter, es aus den Stores entfernen zu lassen und immer wieder gab er nach. Vor wenigen Tagen machte er ernst und lies Flappy Bird nun doch aus den App Stores entfernen. Der Entwickler gab als Motiv an “Flappy Bird wurde entwickelt, um in ein paar Minuten gespielt zu werden, während man entspannt ist. Aber es wurde ein süchtig machendes Produkt. Ich denke, es ist zum Problem geworden. Und um das Problem zu lösen, ist es das Beste, Flappy Bird offline zu nehmen. Es ist für immer [aus den App Stores] weg.”Flappy bird_One-1

Für die Smartphone Besitzer welche sich Flappy Bird nicht installiert haben. Flappy Bird ist ein Spiel in dem man durch wildes Tippen auf dem Bildschirm einen Vogel steuert, dieser muss zwischen zwei langen Tonnen (die Ähnlichkeiten mit denen von Super Mario haben) lang fliegen. Mancher Handynutzer haben dabei ihr Smartphone aus Frust zerstört.

Die Folgen der Entfernung von Flappy Bird sind viele Nachahmer-Apps welche auch nicht immer nur gute Absichten hatten, sondern auch für böswillige Zwecke missbraucht wurden. Darauf haben Apple und Google nun reagiert und schalten keine Apps mit dem Namen “Flappy” mehr online.

Ebenso gilt die Regelung für die bereits bestehenden Apps mit Flappy im Namen. Diese werden die App wohl umbenennen müssen um einer Löschung vozubeugen.

Chatheads für iOS global nutzen mittels Jailbreak Tweak

Gestern hab ich ja über das Update von Facebook für iOS berichtet und dem damit verbundenen Einzug von den Chatheads auf euer iPhone oder iPad. Das Problem dabei war aber, dass dies nur funktionierte, wenn ihr auch in der Facebook App seid. Dies ist dem geschlossenen System von Apple geschuldet. Bei Android hingegen sind die Chatheads, wenn man möchte, immer zu sehen.

Doch jetzt, gerade mal knappe 24 Stunden später zeigt der Entwickler Adam Bells, dass es auch anders geht. Mit einem gejailbreakten Gerät zeigt er, dass man die Chatheads auch in iOS global anzeigen lassen kann. Dazu hat er einen kleinen Tweak programmiert, der genau das ermöglicht. Laut seiner Aussage war er eifersüchtig auf Android und wollte die Chatheads auch überall haben, also musste er etwas dafür tun. Den Tweak dann zu entwickeln hat ein paar Stunden gedauert, bis es so funktionierte, wie er wollte.

Der Trick hinter dem Tweak ist die Anordnung in der Facebook selber. Die Chatheads sind ein komplett eigener Layer in der App. Somit musste er quasi die Facebook App transparent schalten und nur die Chatheads anzeigen. Der schwierigste Teil war, laut seiner Aussage, die Chatheads wirklich über allem anzuzeigen. Das bedeutet aber auch, dass die Facebook App immer im Hintergrund läuft. Doch laut Adam ist das nicht sonderlich belastend für das Gerät noch wird der Akku zu sehr beansprucht.

Sobald der Tweak wirklich fertig ist, wird er kostenlos in Cydia verfügbar sein. Bis dahin könnt ihr ja ein wenig im GitHub Account von Adam stöbern.

Facebook Chatheads sollen auch für iOS kommen

Facebook hat vor kurzem Facebook Home veröffentlicht. Eine tiefe Integration von Facebook in euer Android Geräte. Dies ist ein spezieller Launcher, der im Prinzip rund um das soziale Netzwerk gebaut wurde. Jetzt denken die meisten Analysten, dass Facebook damit versucht mit Google in Konkurrenz zu treten. Das finde ich persönlich übertrieben, finde aber auch, dass diese Tiefe Integration dann doch eher unüblich ist. Aber das wohl interessanteste Feature ist nicht der Launcher, sondern die sogenannten Chatheads, welche mit der neuen Facebook Messenger Version eingeführt wurden und auch ohne Facebook Home funktionieren. Wenn man jetzt eine Nachricht über Facebook erhält, taucht auf dem Bildschirm das Profilfoto des Absenders auf. Also quasi der Head der Person. Das tolle daran: Dadurch hat man immer schnellen Zugriff auf seine aktuellen Gespräche und das funktioniert nicht nur, wenn man sich gerade in der App befindet, sondern auch, wenn man gerade ein Spiel spielt oder etwas im Internet sucht.

Und die Entwickler von Facebook haben schon versprochen, dass zumindest die Chatheads auch den Weg zu den Apple Produkten finden wird. Doch wer jetzt auch auf eine Systemübergreifende Lösung gehofft hat, wird bitter enttäuscht sein. Denn die Chatheads werden bei iOS ausschließlich in der App befinde, dank des geschlossenen Ökosystems von Apple. Und selbst wenn es technisch möglich wäre, die Chatheads global im System anzubieten, wird es wohl eine Weile dauern, bis Apple überhaupt auf so eine Anfrage antwortet, geschweige denn sie zulässt. Könnte ja ein Sicherheitsrisiko sein.

Prince of Persia 2 kommt mit neuer Grafik auf Smartphones und Tablets

Erinnert ihr euch noch an Prince of Persia 2: The Shadow and the Flame? Veröffentlicht wurde das Spiel 1993 und war damals das Sequel zu einem der einflussreichsten Spiele aller Zeiten. Und sicher gibt es genug unter euch, die liebend gern den Klassiker mal wieder auf dem Smartphone oder Tablet zu spielen. Doch Ubisoft hatte eine bessere Idee.

Den das Ubisoft Team hat sich den verstaubten Klassiker genommen und komplett überarbeitet und bringt das Spiel für Smartphones und Tablets in 3D! Auf diese Weise können wir in Nostalgie schwelgen und uns an den neuen Grafiken erfreuen. Auch wenn ich jetzt persönlich nix dagegen hätte, dass Spiel nochmal mit der alten Grafik zu spielen.

Bisher gibt es von Ubisoft aber keine weiteren Informationen über den Preis oder wann Prince of Persia 2: The Shadow and the Flame verfügbar sein wird. Und auch nicht, für welche Plattformen. Aber ich geh einfach mal davon aus, dass auf jeden Fall iOS und Android dabei sein wird. Führt ja heutzutage auch kein Weg mehr dran vorbei.

Wer das alles nicht mehr erwarten kann, kann sich schon mal Prince of Persia Classic für Android (Remake vom Original), Prince of Persia Classic für iOS und Prince of Persia: Warrior Within für iOS anschauen und sich schon mal warm laufen und kämpfen.



iMessage fällt DOS Attacke zum Opfer

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Apples iMessage Service erfreut sich größter Beliebtheit und funktioniert auch ohne größere Probleme. Es sind Gruppenchats möglich und auch auf einem Desktop PC mit OSX lässt sich der Service nutzen.

Dennoch, egal wie hochentwickelt unsere Smartphones sind, gibt es immer noch einige Limitierungen. Sonst wären Desktop PCs und Laptops vermutlich schon ausgestorben. Es ist relativ einfach ein Script für einen Apple Rechner zu programmieren um einfach Aufgaben immer wieder auszuführen. Und genau das wurde jetzt genutzt, um den iMessage Service zu attackieren.

Einige Entwickler vielen dieser Attacke zum Opfer. Angeblich waren die Angreifer Teil von der Anonymous Bewegung. Durch das Applescript sendete der “Hacker” viele Nachrichten und das in sehr hoher Geschwindigkeit. Quasi eine SMS Bombe.

Die Anzahl der Nachrichten ist dann so hoch, dass es für den Empfänger unmöglich ist die Nachrichten und Notifications zu löschen. Daraus resultiert dann, dass die App crasht und abstürzt. Und das ist dann eine sogenannte Denial-of-Service Attack. Auch wenn in der einfachsten Form.

Das Problem dabei ist, dass iMessage normalerweise mit einer Email Adresse oder einer Telefon Nummer verbunden. Die Email Adresse zu ändern stellt jetzt nicht das große Problem dar. Aber sich mal schnell eine neue Handynummer zu besorgen ist dann schon eine eher unbeliebte Aufgabe.

Apple scheint also keinerlei Limitierungen im Bezug auf die Anzahl und Schnelligkeit der Nachrichten zu haben. Wenn mann dann auch noch eine ganze Menge an Symbolen schickt, ist die App nicht mehr in der Lage das ganze zu rendern und stürzt auch ab.

Der derzeitig einzige “Fix” besteht darin, iMessage zu deaktivieren, da man keine unbekannten Teilnehmer blocken kann. Warum genau die Entwickler angegriffen wurden, ist noch völlig unklar.

Apples Musik Streaming Service könnte diesen Sommer starten

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Universal und Warner befinden sich in ernsthaften Verhandlungen mit Apple. Denn Apple wird wohl im Sommer einen eigenen Radio Service mit dem Namen iRadio starten. Schon im Februar tauchten die ersten Icons für diesen Service beim Apple iPad mit iOS 6.1 auf. Der Service sollte eigentlich auch schon eher starten, aber wie man sich so erzählt, sei Apple kein leichter Verhandlungspartner. Mal als Beispiel: Pandora zahlt 12 Cent an die Labels alle 100 gestreamten Lieder. Apple will aber keinesfalls mehr als 6 Cent für 100 Lieder ausgeben.

Laut einer Quelle von The Verge hat Apple jetzt aber grünes Licht für den Service gegeben. iRadio wird kommen, es gibt keine Zweifel mehr, sagt die Quelle. Apple wird sich damit in einen stark umkämpften Markt begeben. Aber wenn man das alles klug mit der vorhandenen Cloud verbindet kann es womöglich bessere Deals als Pandora, Last.fm und Spotify heraus arbeiten. Dann könnte Apple sogar von dem Service profitieren, selbst wenn sie in kostenlos anbieten. Denn die letzten Gerüchte gehen davon aus, dass dieser Service wohl nur mit Werbung kommt und sonst nix kostet. Spotify bezahlt gerüchterweise übrigens am meisten. Angeblich zahlen sie ganze 35 Cents alle 100 Songs.

Bisher ist aber noch unklar, welche Art von Deal Apple mit Universal und Warner abschließen will. Eins ist aber sicher, wenn Apple

It is unclear what kind of deal Apple is seeking with Universal and Warner. Pandora’s rate is set by a statute that covers web radio services, but it says that the rate needs to be lowered for it to remain profitable. Knowing Apple, Pandora and the other streaming music services should be afraid. Very afraid. When Apple enters a market, they play for keeps.

Evernote wird von Hackern angegriffen, Evernote reagiert sofort

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Das größte Problem bei Cloud Services ist, dass sie das Hauptziel von Hackern sind. Denn da liegen ja alle Daten “an einem Fleck”. Das letzte prominente Beispiel für so einen Angriff ist die beliebte Notizen App Evernote. Denen waren nämlich verdächtige Aktivitäten in ihrem Netzwerk aufgefallen. In einem Blog Post zu den Vorfällen ging Evernote ins Detail: Die Eindringlinge hatten nur Zugriff auf die Account Details, darunter den Nutzer Namen, die Email und das verschlüsselte! Passwort. In dem Post wurde auch erklärt, dass die Passwörter mit einer One Way Verschlüsselung versehen sind. Dabei wird das Passwort erst verschlüsselt und dann noch mit einem Hash versehen um die Entschlüsselung besonders schwer zu machen. Weiterhin sagt die Firma, dass keinerlei Zugriff auf sensible Daten erlangt wurde. Also hatten die Hacker keinen Zugriff auf private Notizen und Fotos und vor allem auch auf keine wichtigen Bankdaten etc. Also haben die Hacker, neben den Email Adressen, nix brauchbares ergattern können.

Dennoch will sich Evernote gleich weiter absichern und setzt die Passwörter von allen Nutzern zurück und hat gleich noch ein App Update veröffentlicht, damit auch die mobilen Nutzern das sofort mitbekommen. Nachdem man die neue Version installiert hat und den Sync Prozess ausführen will, gibt es eine Meldung über einen Fehler bei der Authentifizierung. Öffnet einfach die App und folgt den Anweisungen. Nach dem man das Passwort geändert hat, muss jede App ein mal authentifiziert werden und dann funktioniert wieder alles wie vorher.

Weitere Informationen im Post von Evernote: http://evernote.com/corp/news/password_reset.php

YouTube für iOS bekommt Update, automatisches Verbinden mit Smart-TVs

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Die AirPlay “Send to TV” Funktion, die Android Nutzer schon seit November in der YouTube App finden kommt jetzt auch endlich auf die iOS Geräte. Heute hat das Update von Google für die hauseigene App seinen Weg in den App Store gefunden. Nutzbar auf dem iPad, iPhone und dem iPod Touch. Diese Funktion lässt einen sein Smartphone mit nur einem Klick automatisch mit einem Google TV verbinden, dass sogenannte pairen. Nach dem man das gemacht hat wird das Video dann auf dem TV abgespielt und das Handy kann als Fernbedienung genutzt werden. Mit der neuen Funktion kann man auch sein Handy manuell mit der Xbox oder der PS3 verbinden. Das scheint dann etwas anders zu sein, als die DIAL Inititative von YouTube, wo noch auf beiden Endgeräten eine entsprechende App benötigt wurde. Google TV hat allerdings bisher keinen großen Anklang auf dem Markt gefunden, doch YouTube hat bereits angekündigt, dass Partnerschaften mit weiteren Smart TVs geplant sind.

Neben der “send to TV” Funktion bringt das Update auch gleich noch die Funktion mit, direkt über die App Videos aufzunehmen und hochzuladen. Dies war bisher nur über eine separate App von YouTube möglich. Dieses und noch ein bisschen mehr, wie zum Beispiel Verbesserung der Stabilität bei schlechtem Wlan im iTunes App Store.

iOS Kindle Update löschte Bibliothek, Fehler sollte jetzt behoben sein

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Amazons Kindle Plattform ist eine der populärsten Optionen für das Lesen von Büchern auf modernen Geräten. Doch wie ich heute schon berichtete gab es ein gravierendes Problem mit dem neusten Update der iOS Kindle App. Denn das Update löschte bei vielen Nutzern gleich mal die komplette Bibliothek an Ebooks und Amazon selber aktualisierte erstmal die Beschreibung des Updates und warnte davor. Doch jetzt scheint Amazon den Fehler gefunden und beseitigt zu haben.

Das erste Update war übrigens von Gestern und das der Bug existierte wurde natürlich recht schnell aufgedeckt. Amazon hat dann auch recht zügig einen Fix veröffentlicht, doch der wurde vom App Store erst ziemlich spät freigegeben. Anscheinend erst nachdem Amazon die Warnung in die Beschreibung packte. Und deshalb wurden dann heute noch mal die News Mühlen gedreht für dieses Thema.

Jetzt sollte der Fix aber für jeden im App Store zur Verfügung stehen. Dennoch sollte Apple wohl etwas an ihrem Prozess beim Zulassen neuer Apps ändern, vor allem, wenn es sich um so wichtige Updates wie die von der Kindle App handelt. Es gibt ja sicher eine Möglichkeit, so eine Art Trusted Developer zuzulassen, bei denen der Prozess einfach schneller geht oder ganz außer Acht gelassen wird und man erst nachträglich prüft. Doch das widerspricht dann wohl zu sehr Apples Philosophie.

Tweetbot entlarvt illegale Kopien

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Es gibt eine ganze Menge Ärger mit der neuen Politik von Twitter. Den nach dieser ist es externen Apps nicht mehr erlaubt, beliebig viele Nutzer aufzunehmen, sondern es werden sogenannte Tokens verteilt. Sind die aufgebraucht, hat die App ein Problem. Und das führt dazu, dass auch die Nutzung illegaler Apps große Probleme mit sich bringt. Denn um so öfter eine App vertreten ist, um so schneller erreicht es das Limit der Tokens. Und das gilt leider auch für die Versionen, die nicht offiziell im Store gekauft wurden. Tweetbot versucht sich jetzt daran, dem etwas Einhalt zu gebieten mit einer, wie ich finde, recht lustigen Aktion: Die Nutzer der nicht bezahlten App werden bei ihren Tweets bloß gestellt.

Seit etwa einer Woche hat Tweetbot damit angefangen zu testen, ob die Nutzer eine offizielle Kopie nutzen oder nicht. Und wenn sie eine illegale Kopie haben, dann werden im Hintergrund Tweets vom eigenen Account mit folgendem Inhalt verschickt: “I’ve been demoing a pirated copy of @tweetbot and really like it so I’m going to buy a copy!”. Da diese Tweets ganz normale Tweets sind, kann der Nutzer diese natürlich auch wieder löschen. Dennoch findet man bei der Twitter Suche eine ganze Menge solcher Tweets.

Die meisten dieser Tweets kommen aber von nicht englischen Accounts. MobileBurn geht davon aus, dass die meisten dieser Tweets aus Russland, Europa, dem mittleren Osten und Afrika kommen.

Vermutlich wird diese Aktion keinen allzu großen Einfluss auf das Herunterladen von illegalen Kopien haben, aber es ist dennoch ein interessanter Weg sich dem Problem anzunehmen. Vielleicht sollten die Jungs von Falcon Pro für Android auch mal so etwas machen. Denn diese haben erst kürzlich ihr Limit erreicht und haben den Preis der App extrem angehoben damit sie erstmal neue Downloads stoppen können.